Das Bundes­kabinett hat sich auf einen Gesetz­entwurf zur Miet­preisbremse geeinigt. Sie soll Miet­erhöhungen bei Neuvermietungen in besonders nachgefragten Städten begrenzen. Hier die wichtigsten Regeln im Über­blick:

  • In Gebieten mit angespanntem Wohnungs­markt dürfen Vermieter höchs­tens 10 Prozent mehr als die orts­übliche Vergleichs­miete verlangen, wenn sie ihre Wohnung wieder vermieten. Ausnahme: Liegt schon die alte Miete über der Grenze, darf sie weiter berechnet werden.
  • Die betroffenen Gebiete legen die Bundes­länder fest. Die Miet­grenze ist dann auf maximal fünf Jahre befristet.
  • Die Miet­preisbremse gilt nicht für Neubauten, die erst­mals nach dem 1. Oktober 2014 vermietet werden. Sie entfällt auch für Vermieter, die nach einer umfassenden Sanierung neu vermieten.

Das Gesetz soll in der ersten Jahres­hälfte 2015 in Kraft treten.

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