Eine Schwesternschülerin aus München muss für den Einsatz der Krankenhaus-Werksfeuerwehr 900 Euro zahlen, entschied das Amtsgericht München (Az. 133 C 5875/11). Die Schülerin war eingeschlafen, nachdem sie Kroketten zum Erhitzen in den Ofen gelegt hatte. Der Qualm löste Alarm aus, die Feuerwehr kam mit vier Fahrzeugen und evakuierte das Schwesternwohnheim.

Die 900 Euro für den Einsatz wollte die Schülerin nicht zahlen. Der Einsatz sei unverhältnismäßig gewesen. Ein kleiner Trupp hätte gereicht. Das Gericht stellte fest, dass eine Feuerwehr nicht vorab klären muss, ob ein Ausrücken mit der gesamten Mannschaft nötig ist.

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