Wohnung vermieten Mieter-Check muss sein

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Inhalt

Zahlungsunwillige Mieter, die erst nach einem langwierigen Räumungsprozess wieder ausziehen, sind der Albtraum eines jeden Vermieters. Dabei haben private Vermieter viele Möglichkeiten, die Zahlungsfähigkeit von Wohnungsbewerbern zu prüfen. Neben Einkommens­nachweisen ist vor allem eine Schufa-Auskunft ein sinnvoller Weg. So erfahren Vermieter beispielsweise, ob Geldforderungen gegen den Wohnungsbewerber bestehen oder ob er eine eidesstattliche Versicherung abgegeben hat. Finanztest zeigt, welche Möglichkeiten Vermieter haben, sich vor Reinfällen zu schützen.

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Nils_o080909 am 14.08.2017 um 09:29 Uhr
Für die Vermieter gibt Mietausfallversicherung

Für geringes Einkommen, gerade bei jungen Leuten welche z.B. noch in der Ausbildung stecken oder eher gering Verdiener wie Krankenpfleger, Freiberufler mit wechselnden Einkommen kann eine Mietausfallversicherung abgeschlossen werden. Ich bin nun im zweiten Lehrjahr und war auf der Suche nach einer eigenen Wohnung um nicht immer zu pendeln. Ich habe mich mit dem Vermieter sehr gut verstanden und er wollte mir die Möglichkeit bieten in meine erste Wohung zu ziehen. Er hat dann eine Mietausfallversicherung abgeschlossen. Ich zahle jetzt einen geringen Betrag mehr - muss aber nicht mehr pendeln und spare deutlich mehr Spritkosten :)

Terrier2015 am 25.11.2016 um 22:59 Uhr
zu Nymousano

Es stimmt, Risiko gehört zum Geschäft. Nur ist der gute Kaufmann vorsichtig. Sicher sind viele Vorsichtsmaßnahmen wie NIVEA - bringt nichts, schadet aber auch nichts. Wenn man sein bischen Rente mit der Vermietung einer Wohnung aufbessern möchte - klingen Sprüche wie "Risiko gehört zum Geschäft" schnell wie blanker Hohn von denen, die keinen Besitz haben.

Nymousano am 03.09.2016 um 00:47 Uhr
Eigentlich ist es schockierend ... (Teil 9)

Ein Addendum zur Kaution:
Wer als Vermieter heute noch eine Barkaution verlangt, der macht sich selbst verdächtig. Ebenso wie jene Vermieter, die allzusehr auf ihre eigene Absicherung achten. Der Eindruck der bei denkenden Mietern entsteht ist, das der Vermieter am Rande der Insolvenz schrammt und sich deshalb nicht ausreichend versichert hat und sich gar kein Risiko leisten kann. Zu befürchten ist dann, das im Laufe des Mietverhältnisses notwendige Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen nicht, nicht fristgerecht oder unzureichend ausgeführt werden.
Zudem ist es schlicht nicht sehr intelligent, auf eine Barkaution oder ein Kautionskonto zu setzen: Die Bankgebühren steigen und Negativzinsen drohen. Eine Kautionsbürgschaft einer großen Versicherung verursacht weniger Verwaltungsaufwand, weniger Kosten und ist genauso gut wie Bargeld. Öfter mal informieren und nicht auf die Souffleusen lauschen, die aus dem 19. Jahrhundert rufen...

Nymousano am 03.09.2016 um 00:42 Uhr
Eigentlich ist es schockierend ... (Teil 8)

Besser würden sich alle Beteiligten dafür einsetzen, das es ein bundesweites Mietschuldenregister gibt. Wer seine Miete nicht zahlt, wird dort gemeldet und bis zur vollständigen Bezahlung dort als Mietschuldner gelistet. Beglichene Schulden werden für 3 Jahre ausgewiesen. Ein solches Register wäre weit hilfreicher, als der Blödsinn, den diese dubiosen Vereine predigen.

Nymousano am 03.09.2016 um 00:39 Uhr
Eigentlich ist es schockierend ... (Teil 7)

... und danach kommen die selben dubiosen Vereine wieder aus ihren dunklen Erdlöchern und betätigen sich als Retter in der Not ...
Sorry, aber der Irrsinn muss endlich gestoppt werden. Wer eine Wohnung vermietet, der geht immer ein Risiko ein. Wer das nicht will, der soll nicht vermieten oder ein Hotel eröffnen - da können Nichtzahler direkt vor die Tür gesetzt werden.
Auf diese dubiosen Vereine zu hören ist aber grundfalsch. Gesunder Menschenverstand, ein persönliches Gespräch, einfache Einkommensnachweise reichen vollständig aus. Alles andere erhöht kein bisschen die Sicherheit, schafft aber Hürden und vereitelt oft eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mieter und Vermieter ...
Übrigens haben Mieter keinen Rechtsanspruch auf eine sog. "Mietschuldenfreiheitsbescheinigung". Lediglich auf Quittungen für Mietzahlungen. Die will aber komischerweise niemand sehen ...