Wohnnebenkosten Meldung

Die "zweite Miete" wird immer teurer: Während die Kaltmieten nur moderat stiegen, kletterten die Wohnnebenkosten unaufhaltsam. Von 1996 bis 2001 legten sie um 14 Prozent zu, die Kaltmieten "nur" um 7,1 Prozent ­ wohl wegen des in den 90er Jahren deutlich gestiegenen Wohnungsangebots. Nach Berechnungen des ifs Städtebauinstitus waren vor allem Gas und Heizöl die Preistreiber, außerdem die Müllabfuhr. Im gleichen Zeitraum verteuerten sich die allgemeinen Lebenshaltungskosten um 8,1 Prozent. Immerhin: Im vergangenen Jahr stiegen die Wohnnebenkosten erstmals seit 1985 weniger als die allgemeinen Lebenshaltungskosten.

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