Das Wohngeld vom Staat, das einkommensschwache Haushalte beantragen können, wird zum 1. Januar 2009 um durchschnittlich 60 Prozent erhöht. Künftig spielen auch die Heizkosten eine Rolle und werden anteilig berücksichtigt. Die Empfänger sollen zudem eine Einmalzahlung für die im Jahre 2008 ­gestiegenen Energiekosten bekommen.

Der staatliche Zuschuss zu Miet- und Wohnkosten steht rund 800 000 Haushalten zu. Ein Wohngeldempfänger, der heute monatlich 90 Euro erhält, kann künftig mit etwa 140 Euro rechnen.

Der Zuschuss wird bei der Wohngeldstelle der Kommunalverwaltung beantragt. Seine Höhe hängt vom Einkommen, den Wohn- und Heizkosten sowie der Zahl der Haushaltsmitglieder ab. Mehr Informationen gibt es im Internet beim Bundesministerium unter www.bmvbs.de/wohngeld.

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