Unser Rat

Schutz. Schließen Sie eine umfassende Wohngebäudeversicherung für Schäden durch Feuer-, Sturm- und Leitungswasser ab. Auch eine Elementarschadenversicherung sollten Sie haben – wenn Sie eine Police bekommen. Denn das Risiko einer Überschwemmung durch starken Regen ist kaum kalkulierbar.

Auswahl. Achten Sie vor allem auf einen niedrigen Beitrag. Die günstigsten Angebote für eine Wohngebäudeversicherung in Kombination mit einer Elementarschadenversicherung finden Sie in der Tabelle „Top Ten“. In allen vier Musterfällen sind unter den günstigsten fünf Anbietern Ammerländer, Interrisk und Dolleruper. Die günstigsten Angebote für eine reine Wohngebäudeversicherung in allen vier Leitungswasserzonen machen Ammerländer, Interrisk, WGV-Schwäbische Allgemeine und Adler (siehe Tabelle „Wohngebäudeversicherungen ohne Elementarschadenschutz“).

Ermittlung des Beitrags. Lassen Sie den Versicherungswert Ihres Hauses vom Versicherer ermitteln. Dann sind Sie garantiert nicht unterversichert.

Leitungswasserzonen. Der Härtegrad des Wassers, den Sie von Ihrem Wasserversorger erfahren können, ist ein guter Anhaltspunkt für die Zone, nach der die Gesellschaft den Beitrag bemisst. Je härter das Wasser, desto teurer die Versicherung. Informationen über den Härtegrad Ihres Wassers gibt es auch unter www.wasser.de (>Infos >für Verbraucher >Wasserhärten). Entscheidend ist jedoch die Einteilung des Versicherers.

Alte DDR-Policen. Wenn Sie in Ostdeutschland wohnen und noch eine alte DDR-Wohngebäudeversicherung haben, lohnt es sich oft, diese zu behalten. Denn damit sind Sie auch bei Überschwemmungsschäden versichert, wie sie sonst nur die Elementarschadenversicherung abdeckt. Heute führt die Allianz diese Policen weiter.

Schadenregulierung. Einen Monat nach Meldung des Schadens haben Sie Anspruch auf eine Abschlagszahlung. Der Versicherer kommt nicht sofort für den ganzen Schaden auf. Er darf eingehend prüfen, ob er dafür aufkommen muss.

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