Wölbern Invest Meldung

Professor Heinrich Maria Schulte steht in Hamburg vor Gericht. Er soll 147 Millionen Euro aus geschlossenen Wölbern-Fonds veruntreut haben. Das bestreitet er.

Die Insolvenz­verwalter des Emissions­hauses Wölbern Invest und 29 geschlossene Fonds haben in Hamburg eine Klage auf Schaden­ersatz gegen die Anwalts­kanzlei Bird & Bird LLP und drei Rechts­anwälte einge­reicht, die für sie tätig waren. Den vorläufigen Streit­wert beziffern sie auf etwa 150 Millionen Euro.

Der Ex-Wölbern-Invest-Chef, Professor Heinrich Maria Schulte, steht wegen Veruntreuung von Anlegergeldern vor Gericht. Die Kläger werfen den Beklagten vor, ihm geholfen zu haben. Auf Nach­frage äußerten sich ein Anwalt und die Kanzlei dazu. Bird & Bird teilte mit, „an keiner Stelle Rechts­verletzungen legitimiert“ zu haben. Der Anwalt bezeichnete die Vorwürfe ihm gegen­über als „nach­weisbar falsch und haltlos“. Anleger würden profitieren, wenn die Klage Erfolg hätte.

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