Tipps

Antrag. Eine Hinterbliebenenrente müssen Sie beim zuständigen Rentenversicherungsträger beantragen. Meistens ist das die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) ( www.bfa.de ) oder eine der Landesversicherungsanstalten.

Sterbevierteljahr. Innerhalb der ersten drei Monate nach dem Tod Ihres Ehepartners haben Sie Anspruch auf die Rente, die Ihrem Partner zugestanden hätte.

Einkommensänderung. Sinkt Ihr Einkommen, stellen Sie einen Antrag auf Überprüfung Ihrer Hinterbliebenenrente. Möglicherweise erhöht sich die Auszahlung.

Wiederheirat. Wenn Sie wieder heiraten, fällt Ihre Witwen- oder Witwerrente weg. Auf Antrag gewährt Ihnen der Rentenversicherungsträger eine Heiratsabfindung, die der 24fachen Durchschnittsrente der letzten zwölf Monate vor der Abfindung entspricht. Von der Reform betroffene Witwen oder Witwer, denen nur die kleine, auf 24 Monate befristete Rente zusteht, wird dann maximal die Restsumme ausgezahlt.

Wiedergewährung. Lassen Sie sich wieder scheiden, kann Ihre Witwenrente aus der vorhergehenden Ehe auf Antrag wieder aufleben. Abfindungen und eventuelle Ansprüche aus der zweiten Ehe mindern die Rente.

Auskunft. Wenn Sie wissen wollen, wie viel Rente Ihrem Ehepartner oder Ihren Kindern im Fall Ihres Todes zusteht, holen Sie eine Rentenauskunft über Ihre Altersrente ein ( Tel. 0 800 / 3 33 19 19 oder www.lva.de/kontoauszug ). Die Prognose bei Weiterbeschäftigung bis zum Rentenalter entspricht in etwa der Erwerbsminderungsrente. Sie können daraus die Hinterbliebenenrente berechnen.

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