Winter­urlaub Schnelltest

Für unter 100 Euro auf die Abfahrts­piste – wer recht­zeitig einen Flug in die Alpen bucht, kann preis­wert mit dem Flieger in den Winter­urlaub starten. test.de zeigt, von welchen deutschen Flughäfen Winter­urlauber günstig in alpine Skigebiete reisen können.

Das Flugzeug als preis­werte Alternative

Knapp 84 Euro kann der Flug von Hannover nach Mailand kosten – Steuern, Gebühren und Trans­port der Skiausrüstung inklusive. Bei Benzinpreisen von 1,50 Euro plus Maut­gebühren in den Alpenländern erscheint das Flugzeug als preis­werte Alternative. Und es hat noch einen anderen Vorteil: Die Reise­zeit verkürzt sich erheblich, die „Skiflieger“ müssen keinen ganzen Tag auf der Auto­bahn verbringen. Die Suche nach Flügen in die Alpen lohnt sich also.

Wer früher bucht, bezahlt weniger

Acht Flughäfen in Österreich, der Schweiz und Italien eignen sich, um von dort in die Skigebiete zu gelangen. Wie immer bei Flugreisen gilt auch hier: Wer früher bucht, bezahlt weniger. Preis­werte Flüge gibt es meistens bei einer Buchung von sechs Wochen im Voraus, noch besser zwei Monate vorher. Den güns­tigsten Flug haben die Tester von Hannover nach Zürich gefunden: Für rund 67 Euro fliegt Airberlin am Montag, den 21. Februar nach Zürich und am Sonn­tag, den 27. Februar zurück (Buchungs­anfrage am 14.01.2011). Auf den Routen Dresden-Basel, Köln/Bonn-Inns­bruck, Hannover-Salzburg und Dresden-Mailand fliegen Billiga­irlines nicht jeden Tag. Wer flexibel bei der Anreise ist, kann dort Geld sparen. Tabelle Flugverbindungen in Skigebiete.

Skige­päck: Was muss ich vor dem Flug beachten?

Alle Air­lines im Schnell­test sind auf den Trans­port der Skiausrüstung und Snowboard einge­stellt. Anmelden müssen die Winter­sportler ihre Ausrüstung aber in jedem Fall. Bei Ryanair, Easyjet und Germanwings können Ski und Snowboard während des Buchungs­vorgangs im Internet zum Flug hinzugefügt werden. Air Berlin bietet eine Anmeldung für das Skige­päck sowohl online an als auch telefo­nisch über das Service­center. Flug­gäste von Luft­hansa und Swiss sollten im Service­center die Ausrüstung anmelden. Wer bei Tuifly bucht, sollte die Gepäck­bestimmungen der jeweiligen Air­line beachten, die den Flug durch­führt. In den Schnell­test-Beispielen ist das Air Berlin. Hier finden Flug­gäste den Kontakt, bei dem sie ihre Sport­geräte anmelden können: Tabelle Kosten und Anmeldung von Skigepäck.

Gebühren für Ski: Von 0 bis 40 Euro

Mehrere Fluggesell­schaften trans­portieren die Skiausrüstung zur Zeit kostenlos, so wie Germanwings oder Air Berlin. Welcome Air bietet diesen Service auch an, allerdings nur, wenn die Skiausrüstung und das Gepäck zusammen weniger als 20 Kilogramm wiegen. Easyjet-Flieger legen für die Sport­geräte 25 Euro pro Flug drauf, Luft­hansa und Swiss verlangen 35 Euro. Spitzenreiter bei den Trans­port­gebühren: Ryanair mit 40 Euro pro Flug.

Vom Flughafen direkt ins Skigebiet

12,40 Euro – soviel kostet zum Beispiel eine Fahrt mit dem österrei­chischen Post­bus vom Salzburger Flughafen nach Saalbach-Hinterglemm. An vielen Alpen-Airports gibt es extra Shuttles für die Skiflieger. Informationen zur Weiterfahrt ins Skigebiet bieten die Home­pages der Flughäfen, die Bahngesell­schaften oder private Busunternehmer, siehe Tabelle Vom Flughafen ins Skigebiet.

Mit der Bahn auf die Piste

Das umwelt­freundlichere Reisen bietet Winter­sport­lern die Deutsche Bahn. Mit dem Europa Spezial Schweiz und dem Europa Spezial Österreich können Urlauber preis­wert ins Winter­vergnügen kommen. Die Europa Spezial-Tickets gelten sowohl für die Nacht­züge als auch für normale Verbindungen. Eine Fahrt mit dem City Night Line am 21. Februar von Berlin nach Zürich kostet ab 49 Euro im Liegesessel. Wer bequemer schlafen möchte, muss draufzahlen. Tags­über gibt es Direkt­verbindungen etwa von Köln nach St. Anton am Arlberg ab 39 Euro. Auch hier gilt: Möglichst früh buchen, denn die Anzahl der 39 Euro-Tickets ist begrenzt. City Night Line-Strecken als pdf-Datei.

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