Wintersport Meldung

Wedeln in der Ferne? Nur mit Krankenversicherung für die Reise.

„Die Pisten werden insgesamt zwar immer sicherer, aber gerade wenn so wenig Schnee liegt wie in diesem Winter, sollte man das Risiko nicht unterschätzen“, sagt Kurt Berthold von der Bergrettung Vorarlberg in Österreich. Bevor es den Berg runtergeht, sollten Wintersportler ihren Versicherungsschutz prüfen.

  • Krankenschutz: Für gesetzlich Krankenversicherte, die zum Skifahren oder Snowboarden ins Ausland fahren, ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung sinnvoll. Jahresverträge gibt es bereits für 7 Euro. Sie decken die Behandlungskosten ab, für die eine gesetzliche Krankenkasse nicht aufkommt und übernehmen die Kosten für einen Krankenrücktransport. Viele Versicherer kommen zusätzlich für eine Bergung auf.
  • Invalidität: Private Unfallversicherungen decken das Risiko einer dauerhaften Invalidität ab. Auch diese Policen übernehmen oft Bergungskosten bis zu einer Höhe von 5 000 Euro.

Wer bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung besitzt, braucht keine Unfallversicherung. Allerdings sollten Versicherte darauf achten, dass die Bergungskosten dann von ihrer Reisekranken-Police gedeckt sind. Die Berufsunfähigkeitsversicherung kommt dafür nicht auf.

  • Schäden an Dritten: Finanzielle Ansprüche können auf Wintersportler zukommen, wenn sie einen Unfall auf der Piste verursachen, bei dem andere zu Schaden kommen. Die private Haftpflichtversicherung bietet wirksamen Schutz.

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