Tipps

  • Gesamt­preis erfragen. Die ermittelten Stück­preise gelten ohne Montage, Auswuchten und Ventil. Dafür müssen Sie in Reifen­werk­stätten pro Rad zwischen 7 und 24 Euro. Fragen Sie also beim Reifenkauf am besten gleich nach dem Gesamt­preis.
  • Felgen kaufen. Gönnen Sie Ihren Winterreifen einen eigenen Satz Felgen, denn häufiges Ummontieren kann die Reifen schädigen. Zur Wahl stehen Stahl- oder Alufelgen. Wichtig sind dabei der Korrosions­schutz gegen aggressives Streusalz und eine kratz­feste Oberfläche für den Schnee­ketten­betrieb.
  • Größen erfragen. Winterreifen können in der Größe von den Sommerreifen abweichen. Ein schmaleres Format erleichtert die Montage von Schnee­ketten. Welche Reifengrößen für Ihr Auto zulässig sind, steht seit einigen Jahren nicht immer im Kfz-Schein. Fragen Sie den Reifenhändler oder Ihre Vertrags­werk­statt.
  • Wechsel­termin vereinbaren. Nach dem ersten Schnee kommt es in der Werk­statt erfahrungs­gemäß zu langen Warte­zeiten und gelegentlich zu Liefer­engpässen bei bestimmten Reifengrößen. Wählen Sie besser schon jetzt den optimalen Winterreifen aus und lassen Sie ihn noch im Oktober montieren. Ist das Auto mit Ganz­jahres­reifen bestückt, müssen Sie sich darum nicht kümmern und sparen dazu die Kosten für Montage und Einlagerung.
  • Profiltiefe beachten. Nach dem Gesetz dürfen Reifen bis auf 1,6 Milli­meter Profiltiefe abge­fahren werden. Das ist zu wenig und besonders im Winter unsicher. Erneuern Sie Ihre Winterreifen bei einem Rest­profil von 4 Milli­metern, Ihre Sommerreifen bei 3 Milli­metern.
  • Herstellungs­datum beachten. Die vierstel­ligen DOT-Endziffern auf der Reifenflanke geben Auskunft über Woche und Jahr der Herstellung des Reifens. Achten Sie beim Kauf auf möglichst frische Reifen und sortieren Sie Alt­reifen nach etwa 6 Jahren aus. Durch die Versprödung des Reifen­gummis haften alte Reifen weniger gut auf der Fahr­bahn.

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