Winterreifen Test

Winterreifen sollen nicht nur bei Eis und Schnee für sicheres Fahren sorgen: Viel häufiger steht Nässe auf der Fahr­bahn. Doch damit kommen deutlich weniger Modelle zurecht. Nur jedes siebte Testmodell über­zeugt bei jedem Wetter. Im Test: 35 Winterreifen (Preise: 33 - 85 Euro pro Reifen), davon 16 der Größe 165/70 R14 T und 19 der Größe 205/55 R16 H. Insgesamt fünf Modelle schneiden gut ab.

Winterreifen 10/2015 - Kleinwagen­größe 165/70 R14 T (maximal 190 km/h)

  • Aeolus Snowace AW02 Hauptbild Aeolus Snowace AW02
  • Barum Polaris 3 Hauptbild Barum Polaris 3
  • Bridgestone Blizzak LM001 Hauptbild Bridgestone Blizzak LM001
  • Continental Contiwintercontact TS 850 Hauptbild Continental Contiwintercontact TS 850
  • Dunlop SP Winter Response 2 Hauptbild Dunlop SP Winter Response 2
  • Falken Eurowinter HS449 Hauptbild Falken Eurowinter HS449
  • Firestone Winterhawk 3 Hauptbild Firestone Winterhawk 3
  • Fulda Kristall Montero 3 Hauptbild Fulda Kristall Montero 3
  • Goodyear Ultragrip 9 Hauptbild Goodyear Ultragrip 9
  • Linglong Green-Max Winter HP Hauptbild Linglong Green-Max Winter HP
  • Matador MP54 Sibir Snow Hauptbild Matador MP54 Sibir Snow
  • Mentor M200 Hauptbild Mentor M200
  • Michelin Alpin A4 Hauptbild Michelin Alpin A4
  • Pirelli Winter Snowcontrol Serie 3 Hauptbild Pirelli Winter Snowcontrol Serie 3
  • Semperit Master-Grip 2 Hauptbild Semperit Master-Grip 2
  • Uniroyal MS plus 77 Hauptbild Uniroyal MS plus 77

Winterreifen 10/2015 - Kom­pakt- und Mittel­klassewagen­größe 205/55 R16 H (maximal 210 km/h)

  • Avon Ice Touring ST Hauptbild Avon Ice Touring ST
  • Barum Polaris 3 Hauptbild Barum Polaris 3
  • BF Goodrich g-Force Winter Hauptbild BF Goodrich g-Force Winter
  • Bridgestone Blizzak LM001 Hauptbild Bridgestone Blizzak LM001
  • Continental Contiwintercontact TS 850 Hauptbild Continental Contiwintercontact TS 850
  • Falken Eurowinter HS449 Hauptbild Falken Eurowinter HS449
  • Firestone Winterhawk 3 Hauptbild Firestone Winterhawk 3
  • Fulda Kristall Control HP Hauptbild Fulda Kristall Control HP
  • Goodyear Ultragrip 9 Hauptbild Goodyear Ultragrip 9
  • Kleber Krisalp HP2 Hauptbild Kleber Krisalp HP2
  • Kumho Wintercraft WP51 Hauptbild Kumho Wintercraft WP51
  • Michelin Alpin 5 Hauptbild Michelin Alpin 5
  • Nokian WR D3 Hauptbild Nokian WR D3
  • Sava Eskimo HP Hauptbild Sava Eskimo HP
  • Semperit Speed-Grip 2 Hauptbild Semperit Speed-Grip 2
  • Toyo Snowprox S953 Hauptbild Toyo Snowprox S953
  • Viking Snowtech II Hauptbild Viking Snowtech II
  • Vredestein Snowtrac 5 Hauptbild Vredestein Snowtrac 5
  • Yokohama W.drive V905 Hauptbild Yokohama W.drive V905
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TestWinterreifen22.09.2015
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Stark im Schnee – schwach bei Nässe

Während das Test­auto im Schnee sauber seine Spuren durch den teils lockeren, teils fest­gefahrenen Schnee zieht – wird die Reise im Regen zum Risiko. In Kurven schiebt der Wagen über die Vorderräder nach außen. Das gute Fahr­gefühl aus den Schnee­lagen ist dahin. Grund: Das Auto ist auf Billigwinterreifen unterwegs, die beim Fahren auf nasser Fahr­bahn deutliche Schwächen offen­baren.

Wenige sind Alleskönner

28 von 35 geprüften Reifen erreichten gute Noten auf Schnee – aber nur 12 bekamen ein Gut für die Fahr­eigenschaften auf nasser Fahr­bahn. 4 Reifen fielen sogar ganz durch, weil sie auf nasser Fahr­bahn versagten: sie zeigten eine unzu­reichende Seiten­führung, bremsten mangelhaft, und die Fahrer fühlten sich nicht sicher.

Gute Reifen können Leben retten

Der Qualitäts­unterschied zwischen guten und schlechten Reifen zeigt sich besonders eindrucks­voll beim Bremsen auf nasser Fahr­bahn: Zwischen dem am besten und dem am schlechtesten verzögernden Reifen lagen im Test 13 Meter Bremsweg. Das entspricht rund drei Wagenlängen eines VW Polo. Anders ausgedrückt: Während das Auto auf guten Reifen nach einer Voll­bremsung bei Tempo 80 schon steht, rauscht der billig bereifte Wagen dem voraus­fahrenden Auto mit etwa 40 Stundenkilo­metern ins Heck.

Billig ist teurer

Nicht mal ihr geringer Verschleiß taugt als Argument für den Kauf billiger Auto­reifen, denn auch Modelle, die bei Nässe gut bremsen, können lange halten. Und wer viel fährt, sollte darauf achten, wie stark die Reifen den Kraft­stoff­verbrauch des Autos beein­flussen. Zwischen dem besten und dem schlechtesten liegen fast 6 Prozent Unterschied. Der am ökonomischsten rollende Kompakt­wagenreifen nimmt pro 100 Kilo­meter rund 0,3 Liter weniger Sprit als der schlechteste Reifen im Test.

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