Tipps

So finden Sie den passenden Reifen

  • Reifengröße. Die aktuelle Reifengröße finden Sie im Fahrzeugschein unter den Ziffern 20 bis 23. Welche Reifen zugelassen sind hängt von Motorleistung, Fahrzeuggewicht und Höchstgeschwindigkeit ab. Fragen Sie Ihren Reifenhändler.
  • Kleinwagen. Die Reifengröße 175/65 R14 passt beispielsweise zu Citroën C2 und Xsara, Fiat Bravo und Brava, Ford Fiesta, Honda Logo und Jazz, Hyundai Getz, Mazda 2, Seat Ibiza (ab 02) und Cordoba 1.2 (ab 03), Peugeot 206, Rover 25, Suzuki Ignis (ab 01), Toyota Yaris und Prius.
  • Kompakt- und Mittelklasse. Die Reifengröße 195/65 R15 passt zu BMW 3 (E46), Chrysler PT Cruiser, Fiat Stilo und Ulysse (95 bis 02), Lancia Lybra, Lexus IS 200, Mazda 3 und 6, Mercedes C, Nissan Almera Tino, Opel Astra III, Vectra und Zafira, Peugeot 307, 406 und 806, Renault Mégane II, Scénic II (5P) und Laguna, Rover 75 1,8, Saab 9–3, Seat Leon und Toledo (1M), Skoda Octavia, VW Golf ab IV, Bora, New Beetle, Touran und Passat.
  • Konfigurator. Auswahlprogramme im Internet helfen bei der Suche nach dem richtigen Reifen. Continental, Goodyear und Fulda bieten Konfiguratoren für ihr Reifenprogramm. Nutzen Sie die Links im Kasten links.
  • Preise vergleichen. Ein guter Satz 195er-Winterreifen kann 248 oder auch 396 Euro kosten. Billigstes gutes Angebot im Test: Dunlop SP Winter Sport 3D. Teuerstes Angebot: Goodyear Ultra Grip 7. Vergleichen Sie die Preise bei verschiedenen Händlern. Fragen Sie nach Komplettpreisen mit Montage, Auswuchten, Ventil und Altreifenentsorgung. Die Unterschiede sind groß.
  • Geschwindigkeitsklassen. Schnelle Autos brauchen sicheren Halt. Achten Sie beim Reifenkauf auf die richtige Geschwindigskeitsklasse. Sie wird mit Großbuchstaben bezeichnet. Folgende Klassen gibts: Q: bis 160 km/h, S: bis 180 km/h, T: bis 190 km/h, H: bis 210 km/h, V: bis 240 km/h, W: bis 270km/h und Y: bis 300km/h und ZR: über 240 km/h. Winterreifen gibt es nur bis Klasse V.

So fahren Sie sicher

  • Aufkleber am Tacho. Wenn Sie Winterreifen montieren, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit niedriger ist als die des Autos, müssen Sie in der Nähe des Tachos ein Aufkleber anbringen, der an die reduzierte Höchstgeschwindigkeit erinnert.
  • Einfahren. Eingefahrene Reifen haften besser. Der Grund: Die Gummimischung der Reifen enthält Partikel, die den Pneu geschmeidig halten. Diese Partikel werden durch das Walken des Reifens beim Fahren aktiviert. Auch gebrauchte Reifen müssen nach längerer Lagerung wieder eingefahren werden.
  • Bessere Haftung. Sommerreifen verlieren im Winter an Elastizität. Je kälter es wird, desto schlechter haftet der Reifen. Winterreifen haften auch bei Kälte gut: Eine spezielle Gummimischung machts möglich.
  • Richtig lagern. Lagern Sie Ihre Reifen dunkel, trocken und kühl. 15 bis 20 Grad Celsius sind optimal. Der Abstand zu Wärmequellen, zum Beispiel dem Heizkessel im Keller, sollte mindestens einen Meter betragen. Direkte Sonneneinstrahlung oder Kunstlicht mit hohem UV-Anteil schaden dem Reifengummi. Gleiches gilt für Öl, Fett, Kraftstoff und andere Chemikalien.
  • Ohne Felge im Stehen. Reifen ohne Felge lagern Sie am besten stehend. Die Reifen werden nebeneinander gestellt. Drehen Sie die Reifen regelmäßig weiter, damit sie sich nicht verformen.
  • Mit Felge im Liegen. Reifen mit Felge werden übereinandergestapelt oder an der Wand aufgehängt. Optimal sind ein Felgenbaum oder einzelne Wandaufhänger.
  • Haltbarkeit. Wie lange ein Autoreifen hält, ist auch bei Experten umstritten. Die Schätzungen liegen zwischen sechs und zehn Jahren. Mit der Zeit verliert das Reifengummi an Elastizität und damit an Haftung: Unabhängig von der Profiltiefe.
  • Profil. Tauschen Sie Sommerreifen bei etwa drei Millimetern, Winterreifen spätestens bei vier Millimetern Restprofil aus. Das ist sicherer – obwohl das Gesetz nur 1,6 Millimeter Restprofil fordert.

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