Tipps

So finden Sie den passenden Reifen

  • Reifengröße. Die aktuelle Reifengröße finden Sie im Fahrzeugschein unter den Ziffern 20 bis 23. Welche Reifen zugelassen sind, hängt von Motorleistung, Fahrzeuggewicht und Höchstgeschwindigkeit ab. In den neuen Zulassungsbescheinigungen sind nicht mehr alle Größen angegeben. Fragen Sie deshalb Ihren Auto- oder Reifenhändler.
  • Kleinwagen. Die Reifengröße 155/70 R13 passt beispielsweise zu Fiat Seicento, Ford Ka, Renault Twingo und VW Lupo.
  • Kompakt- und Mittelklasse. Die Reifengröße 205/55 R16 passt beispielsweise zu Audi A3 und A4, BMW 3er, Mercedes B- und C-Klasse, Opel Astra sowie VW Golf, Touran und Passat.
  • Konfigurator. Auswahlprogramme im Internet helfen bei der Suche nach dem richtigen Reifen. Continental, Goodyear und Fulda bieten beispielsweise Konfiguratoren für ihr Reifenprogramm.
  • Preise vergleichen. Vergleichen Sie die Preise bei verschiedenen Händlern. Fragen Sie nach Komplettpreisen mit Montage, Auswuchten, Ventil und Altreifenentsorgung. Die Unterschiede sind groß.
  • Geschwindigkeitsklassen. Schnelle Autos brauchen sicheren Halt. Achten Sie beim Reifenkauf auf die richtige Geschwindigkeitsklasse. Sie wird mit Großbuchstaben bezeichnet. Folgende Klassen gibts: Q: bis 160 km/h, S: bis 180 km/h, T: bis 190 km/h, H: bis 210 km/h, V: bis 240 km/h, W: bis 270km/h und Y: bis 300km/h und ZR: über 240 km/h. Winterreifen gibt es nur bis Klasse V.

So fahren Sie sicher

  • Aufkleber am Tacho. Wenn Sie Winterreifen montieren, deren zulässige Höchstgeschwindigkeit niedriger ist als die des Autos, müssen Sie in der Nähe des Tachos einen Aufkleber anbringen, der an die reduzierte Höchstgeschwindigkeit erinnert.
  • Einfahren. Fahren Sie die Reifen rechtzeitig vor dem Wintereinbruch ein. Eingefahrene Reifen haften besser. Der Grund: Die Gummimischung der Reifen enthält Partikel, die den Pneu geschmeidig halten. Diese Partikel werden durch das Walken des Reifens beim Fahren aktiviert. Auch gebrauchte Reifen müssen nach längerer Lagerung wieder eingefahren werden.
  • Bessere Haftung. Sommerreifen verlieren im Winter an Elastizität. Je kälter es wird, desto schlechter haftet der Reifen. Winterreifen haften auch bei Kälte gut: Eine spezielle Gummimischung machts möglich.
  • Richtig lagern. Lagern Sie Ihre Reifen dunkel, trocken und kühl. 15 bis 20 Grad Celsius sind optimal. Der Abstand zu Wärmequellen, zum Beispiel dem Heizkessel im Keller, sollte mindestens einen Meter betragen. Direkte Sonneneinstrahlung oder Kunstlicht mit hohem UV-Anteil schaden dem Reifengummi. Gleiches gilt für Öl, Fett, Kraftstoff und andere Chemikalien.
  • Ohne Felge im Stehen. Reifen ohne Felge lagern Sie am besten stehend. Die Reifen werden nebeneinander gestellt. Drehen Sie die Reifen regelmäßig weiter, damit sie sich nicht verformen.
  • Mit Felge im Liegen. Reifen mit Felge werden übereinandergestapelt oder an der Wand aufgehängt. Optimal sind ein Felgenbaum oder einzelne Wandaufhänger.
  • Haltbarkeit. Wie lange ein Autoreifen hält, ist auch bei Experten umstritten. Die Schätzungen liegen zwischen sechs und zehn Jahren. Mit der Zeit verliert das Reifengummi an Elastizität und damit an Haftung: unabhängig von der Profiltiefe.
  • Profil. Tauschen Sie Sommerreifen bei etwa drei Millimetern, Winterreifen spätestens bei vier Millimetern Restprofil aus. Das ist sicherer – obwohl das Gesetz nur 1,6 Millimeter Restprofil fordert.

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