Winterreifen Meldung

Wer die Sommerreifen im Herbst von den Felgen abziehen lässt und stattdessen Winterreifen montiert, zahlt für das Umrüsten und Auswuchten beim Reifenhändler zwischen 100 und 150 Mark. Der gleiche Betrag wird noch einmal im Frühjahr für die Rückmontage fällig. Mehrere Gründe sprechen deshalb dafür, den Winterreifen eigene Felgen zu spendieren.

Kosten: Vier Stahlfelgen im Mittelklasseformat kosten zusammen 200 bis 300 Mark. Schon nach dem zweiten Saison-Radwechsel haben sich die Anschaffungskosten der Felgen im Vergleich zu den Montagekosten amortisiert. Während das Auf- und Abziehen der Reifen von der Felge sowie das Auswuchten kostenpflichtige Werkstattarbeiten sind, kann den Radwechsel jeder Autofahrer auch selbst durchführen. Es ist gar nicht schlecht, das einmal zu trainieren, um auch im seltenen Fall einer Reifenpanne mit Radkreuz und Wagenheber vertraut zu sein. Wer das nicht will, kann den Wechsel auch für 80 bis 100 Mark in der Werkstatt machen lassen und spart dann immer noch Geld.

Aluräder: Im Winter sind Aluräder sehr pflegeintensiv. Sie werden durch Schneeketten verkratzt und vom Streusalz angegriffen. Wer Winterräder auf robusten Stahlfelgen montiert, schont die teuren Aluräder.

Breitreifen: Auf extreme Breitreifenformate passen oft keine Schneeketten. Die empfohlene Winterbereifung ist deshalb schmaler und erfordert meist Felgen anderer Dimension (Breite und Durchmesser). Vorteil: Die schmaleren Winterreifen sind billiger. Ein Beispiel (Juli / Aug. 2000): In der Größe 205/55 R16 kostet der Reifen von Continental 355 Mark, in der Größe 195/65 R15: 205 Mark und in Größe 175/80 R14: 155 Mark pro Exemplar.

Tipp: Wenn Sie Winterreifen benutzen, dann verpassen Sie ihnen eigene Felgen.

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