Tipps

  • Preise. Die von der Stiftung Warentest ermittelten und angegebenen Stück­preise gelten ohne Montage, Auswuchten und Ventil. Der Preis pro Reifen­satz geht vom mitt­leren Preis aus und enthält die durch­schnitt­lichen Neben­kosten in Höhe von 52 Euro. Sowohl die Reifen­preise, als auch die Neben­kosten unterscheiden sich sehr stark von Händler zu Händler. Es empfiehlt sich, vor dem Kauf einen Preis­vergleich der Gesamt­preise anzu­stellen.
  • Felgen. Gönnen Sie Ihren Winterreifen einen eigenen Satz Felgen, denn häufiges Ummontieren kann die Reifen schädigen. Zur Wahl stehen Stahl- oder Alufelgen. Bei Alurädern liegen Preis und Montagekosten etwas höher. Wichtig sind der Korrosions­schutz gegen aggressives Streusalz und eine kratz­feste Oberfläche für den Schnee­ketten­betrieb.
  • Größen. Winterreifen können in der Größe von den Sommerreifen abweichen. Ein schmaleres Format erleichtert die Montage von Schnee­ketten. Welche Reifengrößen für Ihr Auto zulässig sind, steht seit einigen Jahren nicht immer im Kfz-Schein. Fragen Sie den Reifenhändler oder Ihre Vertrags­werk­statt.
  • Wechsel­termin. Nach dem ersten Schnee kommt es in der Werk­statt erfahrungs­gemäß zu langen Warte­zeiten und gelegentlich zu Liefer­engpässen bei bestimmten Reifengrößen. Wählen Sie besser schon jetzt den optimalen Winterreifen aus und lassen Sie ihn noch im Oktober montieren. Ist das Auto mit Ganz­jahres­reifen bestückt, müssen Sie sich darum nicht kümmern und sparen die Kosten für Montage und Einlagerung.
  • Profiltiefe. Nach dem Gesetz dürfen Sie Reifen bis auf 1,6 Milli­meter Profiltiefe abfahren. Aus Expertensicht ist das jedoch zu wenig und besonders im Winter unsicher. Erneuern Sie Winterreifen bei einem Rest­profil von 4 Milli­metern, Sommerreifen bei 3 Milli­metern.
  • Herstellungs­datum. Die vierstel­ligen DOT-Endziffern auf der Reifenflanke geben Auskunft über Woche und Jahr der Herstellung des Reifens. Achten Sie beim Kauf auf möglichst frische Reifen und sortieren Sie Alt­reifen nach etwa 6 Jahren aus. Durch die Versprödung des Reifen­gummis haften alte Reifen weniger gut auf der Fahr­bahn.
  • Reifenlabel. Ab November 2012 müssen neue Reifen im Handel mit einem Reifenlabel gekenn­zeichnet sein. Es dient der schnellen Information der Verbraucher über drei wichtige Eigenschaften der Reifen. In Klassen von A (Best­wert) bis G (schlechtester Wert) werden der Bremsweg auf Nässe und der Kraft­stoff­verbrauch beur­teilt. Das Geräusch wird in drei Stufen bewertet. Siehe Meldung Autoreifen: Ab jetzt mit Energielabel.

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