Von Oktober bis Ostern fahren Autos besser auf Winterreifen. Auf Grund ihres Profilbildes mit feingezackten Lamellen verzahnen sie sich bei Schnee und Eis besser mit dem Unter­grund als Sommerreifen. Eine weichere Gummi­mischung sorgt zudem dafür, dass der Reifen auch bei tiefen Temperaturen elastisch bleibt. Ein Sommerreifen kann da nicht mithalten – deshalb darf man bei entsprechender Witterung auch nicht mit Sommerreifen umherfahren. Allerdings: Auch manche Winterreifen haben Schwächen. So haben die Tester beim Prüfen von 31 Winterreifenmodellen für Klein-, Kompakt- und Mittel­klassewagen drei Modelle entdeckt, die mit nasser Fahr­bahn nicht ausreichend zurecht kommen und die Note mangelhaft vergeben. Geprüft haben die Experten neben den Fahr- und Brems­eigenschaften auf nasser und trockener Straße sowie bei Eis und Schnee auch, wie lange der Reifen hält, ob er leise abrollt und ob er Kraft­stoff spart. Insgesamt acht mal konnten sie die Note gut vergeben.

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