Wintergemüse Meldung

Gesund. Kohl liefert wert­volle Inhalts­stoffe – besser nicht völlig zerkochen.

Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Weiß­kohl, Rotkohl haben im Winter Saison und ihren teil­weise umstrittenen Ruf vom bitteren, übel­riechenden, schwer bekömm­lichen Essen längst über­wunden. Auf Foodblogs tauschen sich Fans über Rezepte aus, die mit verkochtem Rosenkohl oder brei­artigem Spitzkohlrahm nichts zu tun haben. Im Gegen­teil: Oft raten sie, Kohl gar nicht zu kochen. Die abge­zupften Blätter des Rosenkohls schme­cken zum Beispiel als Salat mit Birnen und Cranberrys, Spitzkohl mit Ingwer und Apfel oder Grünkohl klein­geschnitten mit einem Granat­apfelkern-Dressing. Rohen Kohl, gerade in großen Mengen, verträgt nicht jeder so gut. Doch dafür spricht, dass er mit hohen Gehalten an Glukosinolaten punktet: Sie senken laut Studien das Darm­krebs­risiko – und sind sehr temperatur­empfindlich.

Tipp: Wem roher Kohl zu experimentell oder schwer verdaulich ist, der sollte trotzdem Kohl essen, am besten gedämpft. Das schont weitere gesunde Inhalts­stoffe wie zum Beispiel Folsäure, Karotinoide, Vitamin C und B6.

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