Windpocken Meldung

Eine Impfung gegen Windpocken wird seit 2004 für alle Säuglinge empfohlen. Dem Paul-Ehrlich-Institut liegen jetzt rund 180 Berichte über Impfversa­gen vor. Auch laut einer US-amerikanischen Studie nimmt der Impfschutz nach der Windpockenimpfung mit der Zeit ab. Die Folge: Das Erkrankungsrisiko für mittelschwere bis schwere Windpo­ckeninfektionen verla­gert sich ins komplikationsreichere Jugendlichenalter.

Da nach der Grundimmunisierung offenbar kein dauerhafter Schutz zu erwarten ist, wird an eine zweite Impfdosis für Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren gedacht. Das soll helfen, Windpocken in späteren Lebensjahren zu vermeiden.

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