Wind­ows XP-Support läuft aus Tipps für Umsteiger

08.04.2014
Wind­ows XP-Support läuft aus - Tipps für Umsteiger

Ab heute bietet Microsoft keinen Support mehr für das Betriebs­system Wind­ows XP an. Nutzer müssen auf ein anderes Betriebs­system umsteigen, damit ihr Computer weiterhin sicher ist. Immerhin: Zumindest Antivirus-Updates soll es laut Microsoft noch bis Juli 2015 geben. test.de zeigt, wie der Umstieg funk­tioniert und stellt die Alternativen kurz vor.

Inhalt

Wind­ows XP noch immer beliebt

Das Betriebs­system Wind­ows XP kam Ende des Jahres 2001 auf den Markt. Mitt­lerweile zwar in die Jahre gekommen, läuft es aber allein in Deutsch­land noch immer auf etwa jedem achten Computer. Welt­weit sind noch zirka 500 Millionen Rechner mit Wind­ows XP augestattet. Erst Wind­ows 7 schaffte es, dem erfolg­reichen Betriebs­system den Rang abzu­laufen. Microsoft stellt am 8. April 2014 den Support für Wind­ows XP ein – das hat Folgen.

[Update vom 16.01.2013] Antivirus-Updates verlängert

Microsoft hat im Blog Technet (Webseite auf Eng­lisch) angekündigt, noch bis Juli 2015 Antivirus-Updates für Wind­ows XP zur Verfügung zu stellen. Das eigentliche Support-Ende für Wind­ows XP betreffe dies aber nicht. Der Schritt soll unter anderem Unter­nehmens­kunden den Umstieg auf ein neueres Betriebs­system erleichtern, weil diese so etwas mehr Zeit gewinnen. Microsoft weist aber darauf hin, dass solche Antivirus-Updates bei einem ansonsten nicht mehr unterstützten Betriebs­system nur von begrenzter Wirkung sind und rät Nutzern weiterhin, auf ein neueres System umzu­steigen. [Ende Update]

Keine Sicher­heits­updates mehr

Jeder Computer­besitzer weiß: Regel­mäßige Updates gehören zur Nutzung wie das An- und Ausschalten des Computers. Die Hersteller stopfen dadurch Sicher­heits­lücken. Wenn der Support für Wind­ows-XP ausläuft, ist die Sicherheit des Systems also nicht weiter gewähr­leistet. Der Computer wird anfäl­lig für Viren und Angriffe von Cyberkriminellen.

So funk­tioniert der Umstieg

Wer mit seinem Computer weiterhin zufrieden ist und kein neues Gerät kaufen will, sollte also ein anderes Betriebs­system auf die Fest­platte spielen. Vorher sollten Nutzer ihren Daten­bestand sichern, denn unter Umständen wird bei einer Neuin­stallation die Fest­platte formatiert. Welche verschiedenen Möglich­keiten es zur Daten­sicherung gibt, erfahren Sie auf der nächsten Seite Die Daten richtig sichern.

Drei Alternativen für Umsteiger

Nutzer müssen sich außerdem erst einmal für ein neues Betriebs­system entscheiden. Auf den folgenden Seiten stellt test.de die drei Alternativen Windows 7, Windows 8 und die Linux-Variante Ubuntu vor und erläutert, welche Voraus­setzungen der Computer erfüllen muss – und welche Besonderheiten die jeweiligen Systeme haben.

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