Im November hat Microsoft eine Sicher­heits­lücke in seinem PC-Betriebs­system Wind­ows geschlossen, die dort offen­bar schon seit 18 Jahren klaffte: Sie soll zum ersten Mal in Wind­ows 95 aufgetreten sein und sich seitdem durch alle Wind­ows-Versionen ziehen. Das berichten Sicher­heits­forscher von IBM, die die Lücke entdeckt und an Microsoft gemeldet hatten. Für aktuelle Versionen seines Betriebs­systems hat Microsoft inzwischen Aktualisierungen bereit­gestellt, die das Problem beheben. Nutzern wird dringend empfohlen, ihren Rechner so einzustellen, dass er solche sogenannten Sicher­heits-Patches auto­matisch herunter­lädt und installiert. Achtung: Für ältere Wind­ows-Versionen gibt es keine Aktualisierungen mehr. Betroffen sind Versionen bis einschließ­lich Wind­ows XP. Wer noch eine alte Fassung auf seinem Rechner laufen hat, sollte dringend auf Wind­ows 7 oder 8 umsteigen. Für XP hatte Microsoft den Service im April 2014 einge­stellt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 9 Nutzer finden das hilfreich.