Wind­ows 7 Meldung

Wind­ows 7: Der „Main­stream-Support“ ist beendet.

Microsoft hat Mitte Januar die erste Stufe seines Supports für das beliebte Betriebs­system Wind­ows 7 abge­schafft. Was das bedeutet und wieso Nutzer trotzdem noch nicht umsteigen müssen, erklärt test.de.

Keine neuen Funk­tionen, Hotline nicht mehr kostenlos

Microsoft hat Mitte Januar die erste Stufe seines Supports für Wind­ows 7 einge­stellt. Mit dem Ende des „Main­stream-Supports“, wird der Konzern zum Beispiel keine Programm­fehler mehr ausbügeln, die schlimms­tenfalls zu System­abstürzen führen könnten. Auch Anpassungen am Design des Betriebs­systems Wind­ows 7 wird es dann nicht mehr geben. Für Kunden bedeutet das Ende der ersten von mehreren Support­stufen auch, dass die Kunden-Hotline nicht mehr kostenfrei zu Verfügung steht.

Kein Grund zur Panik

Anders als beim Auslaufen der Produkt­pflege von Wind­ows XP im April 2014 (Meldung Windows XP-Support läuft aus:Tipps für Umsteiger) drängt der Wechsel des Betriebs­systems in diesem Fall nicht. Wind­ows 7 wird nicht von heute auf morgen unsicher. Der „erweiterte Support“ läuft noch bis Januar 2020. So lange liefert Microsoft auch weiterhin Sicher­heits-Updates für Wind­ows 7.

Wind­ows 7 weiterhin sehr beliebt, Wind­ows 10 in den Start­löchern

Mehr als zwei Jahre nach der Einführung von Nach­folger Wind­ows 8 ist Wind­ows 7 noch immer das beliebteste Betriebs­system in Deutsch­land. Wind­ows 8 findet nach wie vor nur wenig Anklang bei den Nutzern. Das Bedien­konzept mit zwei verschiedenen Oberflächen für mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones sowie für normale Desktop-Computer konnte auch im Test nur wenig über­zeugen Windows 8 und Windows RT: Zwischen zwei Welten. Mitt­lerweile steht Microsoft bereits mit Wind­ows 10 in den Start­löchern. Mit dem neuesten Betriebs­system über­springt Microsoft eine Versions­nummer. Ob dies tech­nische Gründe hat oder es sich nur um einen Marketing-Gag handelt, ist noch unklar. Wind­ows 7 und Wind­ows 8 werden von Microsoft nicht mehr vertrieben, sind aber bei Händ­lern weiterhin zu finden.

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