Lohnt der Umstieg von Wind­ows 8?

Viele Wind­ows-8-Nutzer vermissen nach wie vor das altbekannte Wind­ows-Start­menü. Das ist zurück, und die Kacheln sind geblieben.

Logische Weiter­entwick­lung

Mit Wind­ows 8 hat Microsoft erst­mals den Spagat versucht, ein Betriebs­system für Tablets und Desktop-Computer zu konzipieren. Für die Mach­art mussten die Redmonder viel Kritik einstecken. Besonders das fehlende Start­menü, das durch die vielgerügte Kachel­oberfläche ersetzt wurde, fand bei den Nutzern wenig Anklang. Dennoch sind die Kacheln auf Geräten mit Touch-Bedienung besser hand­habbar als die normalen Programm-Icons und Programm-Fenster. Die Rück­kehr zum Start­menü, in das die Live-Kacheln integriert sind, ist also eine logische Weiter­entwick­lung. Wer als Wind­ows-8-Nutzer die Kacheln schätzen gelernt hat, wird damit genauso angesprochen, wie diejenigen, die das Start­menü vermisst haben.

Continuum hilft beim Spagat

Im Tabletmodus sind die Kacheln im Groß­format zurück. So wie Nutzer es von Wind­ows 8 kennen.

Für den Umstieg auf Wind­ows 10 spricht auch, dass Besitzer von Wind­ows-8-Hybridgeräten nun einfacher zwischen dem Tablet-Modus und dem normalen Modus hin- und herschalten können. Wahl­weise wechselt Wind­ows 10 sogar auto­matisch, je nachdem, ob zum Beispiel eine Tastatur ange­schlossen ist oder nicht. Zwar können Wind­ows-8-User auch zur klassischen Desktop-Ansicht wechseln, diese lässt sich aber per Finger­zeig weniger gut bedienen als die neue bei Wind­ows 10.

Fazit: Zufriedenheit mit Wind­ows 8 entscheidet

Trotz der Vorteile von Wind­ows 10 gilt auch für alle, die Wind­ows 8 installiert haben: Wer zufrieden ist und ein stabiles System nutzt, hat keine Eile und muss nicht sofort upgraden. Interes­sant ist Wind­ows 10 besonders für Wind­ows-8-Nutzer, die ein Hybridgerät nutzen und zwischen Tablet- und normaler Nutzung mit Maus und Tastatur hin und her wechseln.

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