Willkommenskonto bei Tchibo Schnelltest

Angebot: In der Kaffeepause kann der Tchibo-Kunde ab morgen auch ein kostenloses Girokonto beantragen. Der Kaffeeröster wird in seinen Filialen eine Woche lang das Willkommenskonto der Hypovereinsbank unters Volk bringen. Danach steht das Angebot noch drei Wochen im Internet. Das Konto kann nur per Post oder Telefon eröffnet werden, nicht in der Filiale. Voraussetzung sind regelmäßige monatliche Eingänge aus Lohn, Gehalt oder Rente.

Vorteil: Das Institut verlangt keine Gebühren, die ec-Karte gibt's kostenlos und auch die Kreditkarte kostet keinen Cent. Als Startguthaben legt Tchibo 50 Euro dazu. Die Hypovereinsbank verwendet ein sicheres Onlinebankingverfahren. Das hat die jüngste Finanztest-Untersuchung von 140 Lohn-, Gehalts- und Rentenkonten ergeben. In Deutschland findet der Kunde 7 000 Geldautomaten, an denen er ohne Gebühren Bargeld ziehen kann. In ganz Europa stehen nochmal 10 000 Geldautomaten der UniCredit Group, an denen er sich kostenlos Geld beschaffen kann. Als kleines Extra erhalten Kunden bis zu einem Guthaben von maximal 1 500 Euro 3,0 Prozent Zinsen im Jahr.

Nachteil: Zur Bedingung für das kostenlose Konto macht die Hypovereinsbank einen Sparplan. In den muss der Neukunde mindestens 25 Euro im Monat einzahlen. Die Zinserträge sind aber spärlich. Auf Einlagen bis 2 500 Euro gibt es magere 2,3 Prozent Zinsen im Jahr. Bei einem angesparten Betrag bis 4 999 Euro zahlt die Bank nur 2,5 Prozent Zinsen. So lange der Inhaber das Girokonto führt, muss er in den Sparplan einzahlen.

Fazit: Das Tchibo-Konto ist ein gutes Angebot. Egal ob Sie es in der Filiale oder am PC führen, es ist kostenlos. Das gleiche Konto gibt es ohne Startguthaben auch in den Filialen der Hypovereinsbank. Wer allerdings das Koppelprodukt Girokonto und Sparplan nicht will, findet bei Regionalbanken auch ohne diese Bedingung sehr günstige Angebote.

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