Pilze lagern

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Wildpilze halten sich nur wenige Tage frisch.
Pilze verderben schnell. Auch das Aroma leidet. Deshalb gilt: Je frischer, desto besser. Mit getrockneten Pilzen retten Sie den Geschmack bis in den Winter.
Kühl und luftig
- Nicht quetschen. Pilze sind empfindlich gegen Licht, Wärme und Druck.
- Kühl lagern. Lagern Sie Pilze im Gemüsefach des Kühlschranks, im kalten Keller oder über Nacht auf dem Balkon. Wildpilze halten sich nur wenige Tage frisch. Am besten verbrauchen Sie die Pilze sofort.
- Luftig lagern. Lagern Sie Pilze in einem luftdurchlässigen Gefäß, niemals in einem Plastikbeutel. Die Pilze können sonst faulen und giftige Substanzen entwickeln.
- Pilze einfrieren. Rohe Pilze lassen sich einfrieren. Dafür die Pilze putzen, in Scheiben oder Stücke schneiden und kurz blanchieren: In kochendes Salzwasser geben, herausnehmen und kalt abschrecken. Danach sehr gut abtropfen, am besten jedes Stück einzeln trocken tupfen. Gefroren sind Pilze 3 bis 4 Monate haltbar. Tiefgefrorene Pilze bei Verwendung nicht auftauen, sondern wie frische Pilze direkt in die Pfanne geben. Vorgekochte Pilze werden nach dem Auftauen meist matschig.
- Pilze trocknen. Mit getrockneten Pilzen retten Sie das Pilzaroma in den Winter. Zum Trocknen eignen sich Dörröfen. Zur Not gehts auch im geöffneten Backofen bei etwa 40 Grad. Das Trocknen ist allerdings energieaufwendig. Alternative: Ziehen Sie die gesäuberten Pilze auf einen Bindfaden und hängen sie an einem warmen Ort zum Trocknen auf.
- Konserven aufpeppen. Wildpilzkonserven sind keine Alternative zu frischen Pilzen. Immerhin lassen sich die Konserven jedoch aufpeppen: Gießen Sie die Flüssigkeit weg und rösten Sie die Pilze in einer Pfanne an.
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