Die Pilz­saison ist in vollem Gange. Damit steigt auch die Gefahr möglicher Pilz­vergiftungen. Für das vergangene Jahr vermeldet beispiels­weise der Gift­notruf München 187 Fälle, in denen Pilz­sammler aufgrund von Vergiftungen stationär behandelt werden mussten. Einen bundes­weiten Anstieg schwerer Vergiftungen beob­achtet die Krankenkasse DAK-Gesundheit: 34 ihrer Versicherten mussten 2013 mit Pilz­vergiftungen ins Kranken­haus, die meisten davon in Bayern. Um Vergiftungen zu vermeiden, sollten Pilz­freunde die wichtigste Sammel­regel stets einhalten: Hände weg von Pilzen, die sie nicht sicher bestimmen können. Pilzbücher oder Apps zur Pilz­bestimmung können Erfahrung nicht ersetzen. Bei Unsicherheiten muss ein Fachmann gesammelte Pilze auf Essbarkeit prüfen.

Tipp: Wie Sie Pilze sammeln, sie lagern und lecker zubereiten, können Sie in unserem kostenfreien Wildpilz-Special lesen.

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