Wiener Würst­chen. Meistens bestehen sie aus Schweine­fleisch, manchmal auch aus Hühner­fleisch.

Kaum ein Kinder­geburts­tag kommt ohne Wiener Würst­chen aus. Die Stiftung Warentest hat 21 Produkte aus dem Kühl­regal getestet, darunter Eigenmarken von Supermärkten und Discountern sowie Marken­produkte wie Gutfried, Wiesenhof und Rügen­walder Mühle. 14 Produkte schneiden gut ab – auch Biowürst­chen und Geflügel-Wiener. Ein Produkt war verdorben und ist darum mangelhaft. Ein anderes hat ein Mineral­ölpro­blem – Note: Ausreichend (Preise: 0,60 bis 2 Euro pro 100 Gramm).

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TestWiener Würst­chen im Test25.09.2019
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Wiener Würst­chen im Test: Fünf gute Bio-Wiener

Wer auf biologische Erzeugung Wert legt, hat die Wahl zwischen fünf guten Produkten mit Biosiegel – aus Schweine­fleisch oder Schwein und Rind. Die beste Biowiener landet sogar ganz vorn. Sie kostet nicht einmal mehr als die konventionelle, mit der sie gemein­sam an der Test­spitze steht. Die beiden Testsieger schneiden in Aussehen, Geruch, Geschmack und Mund­gefühl sehr gut ab, wobei die konventionelle Wurst sensorisch sogar noch ein biss­chen besser ist.

Das bietet der Wiener-Würst­chen-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 21 Produkte aus dem Kühl­regal, davon 7 Biowürst­chen und 7 Geflügelwürst­chen. Vertreten sind Marken­produkte genauso wie Ware von Aldi, Lidl, Rewe & Co. Auch ein Kinder­produkt haben wir getestet. Wir haben die Wiener verkostet und ihre chemische und ernährungs­physiologische Qualität geprüft. Außerdem untersuchten wir sie auf Schad­stoffe, Keime und Zusatz­stoffe wie Phosphat, Nitritpökelsalz oder Glutamat.

Tipps und Hintergrund. Wir sagen, was eine gute Wiener ausmacht und warum Würst­chen nicht täglich auf dem Speiseplan stehen sollten. Außerdem haben wir die Anbieter gefragt, was sie tun, um Verpackungs­müll zu reduzieren.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 10/2019.

Unterschiedlich viel Mineralöl in verschiedenen Packungen

In den klassischen Würst­chen einer Discounter-Eigenmarke wiesen wir gesättigte Mineral­ölkohlen­wasser­stoffe (Mosh) nach, die sich im Körper anreichern können. Die Gehalte waren in einigen Packungen sehr hoch, in anderen nied­rig – bei gleichem Mindest­halt­barkeits­datum.

Die Geflügel-Wiener einer Biomarke sind verdorben

Die Wiener aus Geflügel­fleisch von einer Biohandels­kette zeichnen sich durch einen Geruch und Geschmack aus, den unsere geschulten Tester als „alt“ und „fremdsauer“ bewerten. Dazu passt, dass die Tester eine hohe Keimbelastung nach­wiesen.

Es geht auch ohne Pökelsalz

Die verdorbenen Bio-Wiener wurden ohne Nitritpökelsalz hergestellt. Der Mix aus Natrium­nitrit und Kochsalz sorgt nicht nur für die typische Pökelnote und rosa Farbe, sondern wirkt auch konservierend. Aus dem Zusatz­stoff können aber krebs­er­regende Nitrosamine entstehen. Die meisten anderen Wiener sind gepökelt. Ihre Nitrit­werte liegen aber weit unter der zulässigen Höchst­menge. Nur ein weiterer Bioanbieter verzichtet auf Pökelsalz – und beweist: Es geht ohne. Die Würst­chen sind komplett frei von Zusatzstoffen. Zwar sehen sie untypisch grau-beige aus, aber die mikrobiologische Qualität ist sehr gut.

Hohe Fleisch­qualität ab 60 Cent

Die güns­tigsten Wiener kosten nur 60 bis 70 Cent pro 100 Gramm. Manche – darunter das Umwelt­bundes­amt – sagen, Fleisch sei zu billig in Deutsch­land. Dennoch erweist sich die Fleisch­qualität der Würst­chen im Test als erfreulich hoch. Alle enthalten viel hoch­wertiges Muskel­fleisch. Wir fanden keine Hinweise auf maschinell vom Knochen geschabtes Fleisch, Nerven- und Hirngewebe oder wieder­ver­arbeitetes Brät etwa von geplatzten Würsten.

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