Rechts­schutz­versicherungen müssen Streitig­keiten um den Widerruf von Immobilien­kredit­verträgen oft bezahlen. Sie dürfen die Leistung nicht verweigern, weil der Versicherungs- nach dem Kredit­vertrag geschlossen wurde. Darauf weist Rechts­anwalt Armin Wahlenmaier aus Stutt­gart hin. Nach einem Urteil des Bundes­gerichts­hofs (BGH) kommt es vielmehr darauf an, wann ein Unternehmen sich weigert, ein Wider­spruchs- oder Widerrufs­recht zu akzeptieren. Zu diesem Zeit­punkt muss der Rechts­schutz­versicherungs­vertrag geschlossen sein, vorher nicht (Az. IV ZR 23/12).

Allerdings zahlen viele Rechts­schutz­versicherer bei Rechts­streit um Kredit­verträge zur Finanzierung von Neubauten ohnehin nicht. Bei ab 2009 geschlossenen Verträgen schließen die Versicherungs­bedingungen oft auch Streitig­keiten um die Finanzierung von fertigen Häusern und Wohnungen aus. Bei älteren Verträgen gibts dafür meist Rechts­schutz. Einzel­heiten zum Streit ums Widerrufs­recht finden Sie in unserem Special Immobilienkredite: So kommen Sie aus teuren Kreditverträgen raus.

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