Wichtige Neuerungen Meldung

Erfolgsabhängiges Anwaltshonorar, höhere Bußgelder, mehr Bafög und neues Unterhaltsrecht: Auch 2008 ändert sich viel. test.de sagt, welche Neuerungen für das Jahr geplant sind und was das für Verbraucher bedeutet.

Steuern und Recht

  • Abgeltungsteuer. Die Abgeltungsteuer gilt zwar erst ab 2009, doch Sparer sollten Sie schon jetzt berücksichtigen. Liegt ihr Grenzsteuersatz deutlich über 25 Prozent, ist es sinnvoll, die Kapitalerträge ins Jahr 2009 oder später zu verlagern.
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  • Abschreibungen. Für Selbstständige gelten ab 2008 neue Abschreibungsregeln. Die degressive Abschreibung für Käufe gibt es dann nicht mehr.
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  • Anwaltshonorar. Künftig dürfen Rechtssuchende mit ihrem Anwalt in bestimmten Fällen ein erfolgsabhängiges Honorar vereinbaren. Das soll spätestens ab Juli 2008 möglich sein. Klienten können dann mit ihrem Anwalt vereinbaren, dass er das Honorar nur bekommt, wenn er gewinnt.
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  • Auswärtstätigkeit. Arbeitnehmer, die vorübergehend auswärts arbeiten, können künftig für jeden Kilometer den sie mit ihrem Pkw gefahren sind, 30 Cent absetzen.
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  • Erbschaft und Schenkung. 2008 soll ein neues Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht in Kraft treten. Durch erhöhte Freibeträge profitieren vor allem nahe Verwandte des Erblasser oder Schenkers, wie Kinder und Enkel. Freunde und Partner ohne Trauschein, aber auch Geschwister sind die Verlierer der Reform.
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  • Rechtsberatung. Ab Juli 2008 dürfen auch Nicht-Juristen juristische Leistungen anbieten. Dann können etwa Architekten ihre Kunden auch zu rechtlichen Fragen des Bauprojekts beraten. Allerdings bleibt der umfassende Rechtsrat weiterhin Anwälten oder manchmal auch Verbraucherzentralen und Mietervereinen vorbehalten.
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  • Unterhaltsrecht. Das neue Unterhaltsrecht gilt ab Januar 2008. Davon profitieren vor allem die Kinder. Dafür wird es schwerer für Ex-Partner, die sich um die Kinder kümmern und Unterhalt bekommen.
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  • Verbraucherinsolvenz. Überschuldete Verbraucher kommen bald leichter ins Insolvenzverfahren: Das bislang notwendige Gerichtsverfahren soll in vielen Fällen ab Frühjahr 2008 entfallen.
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  • GmbH. Die Mindesteinlage einer GmbH soll in der ersten Hälfte 2008 von 25 000 Euro auf 10 000 Euro gesenkt werden.
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  • Urheberrecht. Ab 2008 werden die Regeln für Internettauschbörsen schärfer.
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  • Pendlerpauschale. Auf der Lohnsteuerkarte 2008 können sich Pendler für Fahrten zur Arbeit wieder die alten Freibeträge eintragen lassen. Dadurch haben Sie dann ein höheres Netto-Monatseinkommen.
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  • Steuererklärung. Wer nicht zur Steuererklärung verpflichtet ist, hat künftig mehr Zeit, sich Geld vom Finanzamt zurückzuholen. Beispiel: Ein Angestellter, der ausschließlich Arbeitseinkünfte hat, kann noch nach vier Jahren eine freiwillige Steuererklärung abgeben. Bisher betrug die Frist zwei Jahre.
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  • Steuernummer. 2008 soll jeder Bürger eine Steueridentifikationsnummer erhalten. Diese elfstellige Zahl soll dem Steuerzahler lebenslang erhalten bleiben.
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... weiter zu Änderungen 2008: Gesundheit und Soziales

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