Filz­stifte, Gummi­bären, Glanz-Shampoos – beim Wett­bewerb „Jugend testet 2016“ haben über 2 000 junge Leute im Alter zwischen 12 und 19 Jahren Alltägliches und Kurioses getestet. Die besten Arbeiten aus über 600 Tests hat die Stiftung Warentest zusammen mit Gerd Billen, Staats­sekretär im Verbraucher­schutz­ministerium, in Berlin prämiert. In zwei Wett­bewerbs­kategorien vergab die Stiftung Warentest Preise im Gesamt­wert von 14 000 Euro.

Radier­gummis – Tradition gegen Moderne

Marc, Sebastian, Leonard und Albrecht aus Kupferzell holen sich den ersten Platz bei den Produkttests. Sie haben sich die Frage gestellt, ob die eher altmo­dischen rot-blauen Kombi-Radier­gummis besser sind als die heut­zutage verbreiteten weißen Radierer. Dafür entwickelten sie eigens eine „Radier­gummi-Abrieb­maschine“ zu den Details des Tests.

Glas­reiniger – gut, günstig und bio?

Katrin und Jana aus Neustadt/Wied wollten wissen: „Stehen bei Glas­reinigern Preis und Leistung immer in einem guten Verhältnis – und sind die Reiniger umwelt­freundlich?“ Die beiden testeten, wie gut die Mittel reinigen und besprühten auch Pflanzen damit, um die Bioverträglich­keit zu begut­achten. Bei den Versuchen stellte sich ein Spitzenreiter heraus, der zudem das güns­tigste Produkt im Test war. Dafür gab es den zweiten Platz zu den Details des Tests.

Nagellack-Test­maschine im Einsatz

Eva und Judith aus Falkensee holten sich Platz 3 bei den Produkttests. Für ihren Test von Nagellack haben die beiden Teste­rinnen aus Lego eine Nagellack-Test­maschine gebaut und zuvor eine Umfrage zum Verbraucher­verhalten von Nagellack­trägern durch­geführt. Die Test­ergeb­nisse werteten Eva und Judith am Ende mit einem selbst geschriebenen Computer­programm aus zu den Details des Tests.

Regenschirme, Hagel­schlag und Stark­wind

Einen weiteren dritten Platz bei den Produkttests holten sich Nick, Kevin, Jannik und Hendrik aus Lichtenau. Sie ließen Teleskopschirme, auch unter dem Namen „Knirps“ bekannt, gegen Stock­schirme antreten. In einem selbst zusammen­gebauten Regentest-Aufbau prüften sie die Schirme auf Wasser­durch­lässig­keit, ermittelten die Trocken­zeiten und simulierten sogar Hagel­schlag und Stark­wind zu den Details des Tests.

Alternativen zu Skype

Eric, Robin und Alexander aus Dresden wollten wissen, ob Platz­hirsch „Skype“ bei Multimedia­kommunikations­dienst­leistern gute Konkurrenz hat. Mit ihrem Test von insgesamt fünf Anwendungen über­zeugten sie die Jury und holten Platz 1 bei den Dienst­leistungs­tests. Sie prüften unter anderem Installation, Einrichtung und Platt­form­kompatibilität, die Benutzerfreundlich­keit der Anwendungen sowie Stabilität, Qualität und Performance zu den Details des Tests.

Der beste Fußball-Live-Ticker?

Colin, Basan, Leon und Finn aus Düssel­dorf holten sich Platz 2 mit ihrem umfang­reichen Test von insgesamt neun Fußball-Live-Tickern. Sie begut­achteten die Qualität des Inhalts, die Häufig­keit und Schnel­ligkeit der News, den Bedienungs­komfort, die Über­sicht­lich­keit, die Häufig­keit von Werbung und den Akku­verbrauch während der Benut­zung der Apps zu den Details des Tests.

Sprach­lernbücher: Verspricht die Werbung zuviel?

Michelle und Yvonne aus Spraitbach wollten wissen „Welches Sprach­buch mit CD eignet sich zum Sprach­erwerb am besten? Welches wird seiner Deklaration gerecht? Und welches regt die Motivation an?“ Sie testeten fünf Spanisch-Lernbücher und fanden heraus: Manche Sprach­bücher halten, was ihre Werbung verspricht. Andere enttäuschen zu den Details des Tests.

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