Wespen und Hornissen Meldung

Nippen Wespen an der Limonade oder brummen Hornissen im Tiefflug über die Terrasse, reagieren viele Menschen nervös. Was ist zu tun, falls sich die Insekten im Haus oder Garten eingenistet haben?

  • Wespen: Frei hängende Nester im Garten möglichst tolerieren. Der Nestzyklus der Langkopfwespe beginnt im Mai und dauert etwa zwei Monate. Schwacher Trost: Das Wespenvolk überlebt den Winter nicht. Locken Sie die Wespen mit einer Schale Zuckerwasser weit weg von Ihrer Sitzecke. Wenn Kinder in der Nähe des Nestes spielen, empfiehlt es sich, es von einem zugelassenen Imker oder Zoologen umsetzen zu lassen. Ist das Nest im Mauerwerk, hilft meist nur der Schädlingsbekämpfer mit für Menschen möglichst ungiftigen Mitteln.
  • Hornissen: Ihr Nestzyklus beginnt im Mai und endet im Oktober. Werden Sie von Hornissen angegriffen, entfernen Sie sich ohne heftige Bewegungen. Hornissen sind nachts aktiv und fliegen auf Licht. Sie ernähren sich von Insekten und Pflanzensäften, nicht von Marmeladenbrötchen. Ein Nest im Garten umzäunen Sie am besten im Abstand von fünf Metern. Es ist verboten, Hornissen zu töten. Dass drei Hornissenstiche einen Menschen töten, ist widerlegter Aberglaube.
  • Hummeln: Sie bauen Nester in Erdhöhlen und Hohlräumen. Ihr Nestzyklus erstreckt sich von März bis August. Die pummeligen Brummer sind friedfertiger als Bienen und gelten als ungefährlich. Stören Sie sich nicht an Erdlöchern im Garten, in denen sie ein- und ausfliegen. Ansprechpartner für die Umsiedlung von Wespen- und Hornissennestern nennen die Naturschutzverbände. Wer nach einem Insektenstich überempfindlich zum Beispiel mit Magen- und Darmkrämpfen oder Herzrasen reagiert, braucht sofort einen Notarzt.

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