Weserbank-Pleite Meldung

Tobias Schucht kann sein Geld jetzt wieder anlegen.

Tobias Schucht hat sein Geld wieder. 66 Tage nach der Pleite der Weserbank in Bremerhaven (Finanztest berichtete) hat der Einlagensicherungsfonds der deutschen Privatbanken dem Dortmunder sein Guthaben plus Zinsen überwiesen. Schucht musste nur leichte Einbußen hinnehmen. So werden bei einer Bankpleite die Zinsen nur bis zu dem Tag bezahlt, zu dem festgestellt wird, dass die Einlagensicherung einspringen muss. Zudem bezahlte Schucht 10 Euro Gebühren.

Vom gesamten Entschädigungsvolumen haben die Sicherungseinrichtungen der Banken bis Anfang Juni etwa 95 Prozent an die rund 2 700 ehemaligen Kunden der Weserbank überwiesen. Die Weserbank war am 8. April 2008 vom Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (Bafin) geschlossen worden.

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