Depot­kosten Test

Viele Anleger verschenken regel­mäßig viel Geld, weil sie sich teure Wert­papierdepots leisten. Mit einem simplen Depot­wechsel können sie jähr­lich um die 500 Euro sparen. Oft sind die Unterschiede zwischen einer teuren Filial­bank und der güns­tigsten Direkt­bank sogar noch größer. Bei den preis­wertesten Onlinedepots ist die Verwahrung der Wert­papiere kostenlos. Außerdem profitieren Anleger von den nied­rigen Handels­kosten. Sie zahlen künftig weniger für den Kauf und Verkauf von Aktien, Anleihen, Zertifikaten und Investmentfonds. Wir haben bei 38 Banken verglichen, was zwei Musterdepots pro Jahr kosten.

Kompletten Artikel freischalten

TestDepot­kosten15.11.2016
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 6 Seiten).

Das bietet der Artikel aus Finanztest 12/2016

Tabelle. Unsere Tabelle zeigt die güns­tigsten Banken auf einen Blick. Sie enthält die Preise von 38 Banken und Onlinebrokern für ein mittel­großes Depot (28 000 Euro; 10 Positionen; 20 Orders pro Jahr; Ordergrößen 2 000 Euro und 6 000 Euro) und für ein großes Depot (96 000 Euro; 11 Positionen; 6 Orders pro Jahr; Ordergrößen 6 000 Euro und 12 000 Euro).

Depot-Infos. Anleger erfahren, wie die unterschiedlichen Preismodelle funk­tionieren und welches für sie am güns­tigsten ist.

Spar-Tipps. Allen Anlegern, die ihr Depot behalten wollen, geben wir Tipps, wie sie ohne großen Aufwand Geld sparen können.

So klappt der Depot­wechsel

Antrag. Um den Depot­wechsel kümmert sich Ihre neue Bank. Sie müssen dort nur einen Antrag ausfüllen. Beim Wechsel zu einer Direkt­bank kommt das Postident-Verfahren dazu: Sie gehen in eine Post­filiale, legen Personal­ausweis oder Reisepass vor und lassen sich Ihre Identität gegen­über der Bank bestätigen. Bei vielen Anbietern geht alternativ das Videoident-Verfahren am PC.

Über­trag. In der Wechsel­phase kommen Sie mehrere Tage, mitunter sogar Wochen nicht an Ihre Wert­papiere heran. Sie können in dieser Zeit nichts verkaufen. Bruch­teile von Investmentfonds lassen sich nicht zur neuen Bank über­tragen. Am besten geben Sie diese schon vorher an die Fonds­gesell­schaft zurück.

Bestands­schutz. Für Wert­papiere und Fonds, die Sie vor dem 1. Januar 2009 gekauft haben, müssen Sie keine Abgeltung­steuer auf Kurs­gewinne zahlen. Das gilt auch nach dem Depot­wechsel. Kontrollieren Sie nach dem Über­trag, ob der Kauf­zeit­punkt korrekt über­nommen wurde.

Der Einstieg in den Finanztest-Artikel

„Zurzeit sitzen Banken und ihre Kunden im selben Boot, denn unter den Nied­rigzinsen leiden beide. Allerdings rudern sie in gegen­sätzliche Richtungen. Banken erhöhen Gebühren, um ihre Einnahmen zu steigern, Anleger hingegen achten mehr denn je auf nied­rige Kosten, seit sichere Geld­anlagen kaum noch etwas bringen.

Die gute Nach­richt: In unserem Test der Depot­kosten von 38 Filial- und Direkt­banken sind Preis­erhöhungen gegen­über der letzt­jährigen Unter­suchung (Finanztest 7/2015) die Ausnahme. Anleger sollten aber darauf gefasst sein, dass sich das jeder­zeit ändern kann und immer mal einen Blick auf die Kosten werfen.

Schon jetzt ist die Belastung für viele Bank­kunden erheblich. Abhilfe ist aber möglich, ein Depot­wechsel nicht schwer: Wer ihn nicht scheut, findet in unserem Test neben kostenlosen Depots auch Anbieter mit sehr güns­tigen Trans­aktions­kosten. (...)“

Nutzer­kommentare, die vor dem 15.11.2016 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 7/2015.

Jetzt freischalten

TestDepot­kosten15.11.2016
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 6 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7 € pro Monat oder 50 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 150 Nutzer finden das hilfreich.