Der zersplitterte Kapitalmarkt in Europa hat an Einheit gewonnen. Im September trat der Ausschuss der Europäischen Wertpapieraufsichtsbehörden (Committee of European Securities Regulators, CESR) zu seiner ersten Sitzung zusammen.

Erster Vorsitzender ist der Holländer Arthur Docters van Leeuwen. Aufgabe des Ausschusses ist es, die 17 Wertpapieraufsichtsbehörden der EU-Mitgliedstaaten, Norwegens und Islands zu koordinieren und für eine raschere Umsetzung des Gemeinschaftsrechts in der Aufsichtspraxis der Behörden zu sorgen. Ziele der CESR sind, auf den Märkten Transparenz zu schaffen und den Anlegerschutz europaweit zu verbessern.

Für mehr Anlegerschutz sorgen soll hierzulande auch das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz. Vorgesehen sind unter anderem gesetzgeberische Maßnahmen zur Bekämpfung der Marktmanipulation und des Insiderhandels.

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