Werk­statt­rechnung Schneller als die Zeit

Werk­statt­kunden müssen nur für die tatsäch­liche Arbeits­zeit zahlen. Die Abrechnung anhand fiktiver Werte ist rechts­widrig. So hat das Amts­gericht München geur­teilt (Az. 231 C 14128/16). Geklagt hatte eine Frau, die außer Material auch 14,7 Stunden Arbeits­zeit für die Reparatur ihres Mercedes bezahlen sollte. Der Wagen war aber nur neun Stunden in der Werk­statt. Sie habe nach der Tabelle mit fiktiven Arbeits­zeit­werten der Deutsche Auto­mobil-Treu­hand abge­rechnet, hatte die Werk­statt die hohe Rechnung begründet. Es komme aber auf die tatsäch­liche Arbeits­zeit an, entschied der Richter schließ­lich.

Mehr zum Thema

  • Gebraucht­wagen So gehen Sie klug vor beim Gebraucht­wagenkauf

    - Gebraucht­wagenkauf von privat oder vom Händler? Wir sagen, worauf Sie beim Auto­kauf achten müssen und woran Sie unseriöse Händler erkennen.

  • VW-Skandal US-Kanzlei hat Sammelklage erhoben

    - Der Rechts­dienst­leister Myright.de will europäischen Käufern von VW-Skandal­autos zu Schaden­ersatz verhelfen. Myright.de hat wegen der Forderungen von 40 000...

  • Probeabo Keine Verlängerung

    - Verbraucher müssen nicht damit rechnen, dass sich ein güns­tiges Probeabo auto­matisch in ein teures Jahres­abo verlängert, wie dies bei einem Börsen­brief der Fall war....

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.