Werk­statt­kunden müssen nur für die tatsäch­liche Arbeits­zeit zahlen. Die Abrechnung anhand fiktiver Werte ist rechts­widrig. So hat das Amts­gericht München geur­teilt (Az. 231 C 14128/16). Geklagt hatte eine Frau, die außer Material auch 14,7 Stunden Arbeits­zeit für die Reparatur ihres Mercedes bezahlen sollte. Der Wagen war aber nur neun Stunden in der Werk­statt. Sie habe nach der Tabelle mit fiktiven Arbeits­zeit­werten der Deutsche Auto­mobil-Treu­hand abge­rechnet, hatte die Werk­statt die hohe Rechnung begründet. Es komme aber auf die tatsäch­liche Arbeits­zeit an, entschied der Richter schließ­lich.

Dieser Artikel ist hilfreich. 10 Nutzer finden das hilfreich.