Wer an Angehörige vermietet, bekommt den vollen Wer­bungskostenabzug nur noch, wenn er mindestens 75 Prozent der ortsüblichen Miete verlangt. Muss die Mie­te dafür erhöht werden und stimmen die Angehörigen zu, darf das Finanzamt die Werbungskosten nicht mit der Begründung streichen, dass Mieten innerhalb von drei Jahren nicht um mehr als 20 Prozent stei­gen dürfen (OFD Münster, S 2253 – 60 – St 22 – 31).

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