Ein aus Nigeria stammender Priester sollte in Deutsch­land als Kaplan einge­setzt werden. Sein Arbeit­geber verlangte dafür von ihm, einen Führer­schein zu machen. Der Priester sah diese Ausgaben als Werbungs­kosten an und wollte das beim Finanz­amt geltend machen. Das Finanzge­richt Münster lehnte aber ab: Nur Kraft- oder Busfahrer müssten den Lkw-Führer­schein berufs­bedingt erwerben und dürften deshalb dafür Werbungs­kosten angeben (Az. 4 K 3243/14 E).

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