Ein Arbeitnehmer kann die Miete für eine Zweit­wohnung auch dann geltend machen, wenn er die doppelte Haus­halts­führung wegen Eltern­zeit beendet hat, urteilte das Finanzge­richt Berlin-Brandenburg (Az. 3 K 3278/14). Eine Ärztin hatte an ihrem Arbeits­ort eine Zweit­wohnung gemietet, die sie später wegen ihrer Eltern­zeit nicht mehr nutzte. Die Kosten machte sie aber weiter geltend. Begründung: Sie plane den Wieder­einstieg ins Berufs­leben, am Beschäftigungs­ort herr­sche starker Wohnungs­mangel und die Miete sei günstig. Das letzte Wort hat jetzt der Bundes­finanzhof (Az. VI R 1/18).

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