Werbung mit Test­urteilen

Nutzungs­bedingungen: Daran müssen Firmen sich halten

24.03.2011
Inhalt
Werbung mit Test­urteilen - So tricksen die Anbieter
Wenn kein Qualitäts­urteil vergeben wurde, sondern nur Gruppen­urteile, muss die Werbung alle Gruppen­urteile nennen. Rosinenpi­ckerei wie beim Senioren­service24 geht nicht. Der Anbieter war in drei anderen Gruppen­urteilen nur befriedigend und ausreichend.

Für die Werbung mit Test­urteilen hat die Stiftung Warentest einen Katalog mit Kriterien aufgestellt.

Die wichtigsten Vorgaben:

  • Die Werbung mit unseren Test­ergeb­nissen muss von anderen Aussagen des Werbenden abge­setzt sein.
  • Die Aussagen der Stiftung Warentest dürfen nicht vom Werbenden mit eigenen Worten umschrieben werden.
  • Güns­tige Einzel­aussagen oder Kommentierungen dürfen nicht isoliert angegeben werden, wenn andere Aussagen weniger günstig sind.
  • Es muss das zusammenfassende Qualitäts­urteil genannt werden.
  • Wird kein Qualitäts­urteil vergeben, müssen alle Gruppen­urteile mitgeteilt werden.
  • Das Testlogo darf nicht mit Produkten in Zusammen­hang stehen, für die das Test­urteil nicht gilt.
  • Das Produkt oder die Dienst­leistung darf sich seit Veröffent­lichung der Unter­suchung nicht in Merkmalen geändert haben, die Gegen­stand der Unter­suchung waren.
  • Bei Lebens­mitteln muss die untersuchte Charge genannt werden.
  • Wird für ein baugleiches Produkt geworben, das nicht im Test war, ist auch das untersuchte Produkt zu nennen.
  • Das Test­urteil darf weder auf nicht getestete Produkte über­tragen noch diese Über­tragung nahegelegt werden.
  • Die Unter­suchung darf nicht durch einen neuen Test der gleichen Produkt­gruppe unter geänderten Bedingungen oder durch neue Erkennt­nisse zur Unter­suchungs­methodik über­holt sein.
  • Die Angaben müssen nach­prüf­bar sein. Dazu gehört, dass die Werbung Titel, Monat und Jahr der Erst­ver­öffent­lichung nennt.
  • Der Rang des Qualitäts­urteils muss vor allem dann erkenn­bar sein, wenn andere Produkte im Test besser waren.
  • Unser Logo darf nicht grafisch verändert werden.
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