Werbung mit durchgestrichenen höheren Preisen ist nur erlaubt, wenn der Verbraucher erfährt, wie lange die niedrigen Preise tatsächlich gelten. Das hat der Bundesgerichtshof im Fall eines Teppichhändlers entschieden, der seine Kollektion „Original Kanchipur“ mit einem viel höheren durchgestrichenen Preis neben einem reduzierten Einführungspreis beworben hatte (Az. I ZR 81/09). Verzichten dürfen Händler auf solche Zeitangaben nur bei Räumungsverkäufen.

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