Kalte Anrufe sind verboten. Vor allem Abzocker rufen nichts ahnende Verbraucher zu Hause an und „überfallen“ sie mit Geldanlagen, Versicherungen oder Zeitschriftenabos. Bisher haben die Gerichte solche Anrufe einhellig als wettbewerbswidrig verurteilt, wenn keine vorherige Einwilligung des Kunden vorlag. Nun werden sie ausdrücklich als Verbot in die Novellierung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb aufgenommen.

Tipp: Wer trotz des Verbots belästigt wird, sollte sich Namen, Adresse und Telefonnummer des Anrufers geben lassen. Die kann er einer Verbraucherzentrale oder dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) melden, die dann gegen die Abzocker vorge­hen. „Geben Sie aber auf keinen Fall eigene Daten heraus, vor allem nicht Ihre Kontonummer“, warnt vzbv-Juristin Miriam Rado.

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