Werbeversprechen Meldung

Der Autovermieter Sixt nimmt es mit seinen Sonderangeboten im Internet nicht so genau. Wenn zu viele Kunden ein günstiges Angebot nutzen wollen, pfeift Sixt auf seine Versprechen und verlangt doch mehr Geld. So bekamen manche Kunden, die im Mai ein Cabrio zum Aktionspreis von 179 Euro buchen wollten, nur ein etwa 100 Euro teureres Angebot vom Reservierungssystem. Kunden, die sich beschwerten, erklärte Sixt, dass sich viele Menschen für das Angebot interessierten. Man könne deshalb nur zum höheren Preis reservieren. Auf Nachfrage von Finanztest sagte ein Firmensprecher, dass Sixt ausdrücklich „je nach Verfügbarkeit“ an die Angebote schreibe. Stimmt – doch das macht die Sache nicht plausibler. Verfügbar und zum Mieten bereit waren die Cabrios ja. Sixt wollte nur mehr Geld.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hält die Werbepraxis für rechtswidrig und hat Sixt abgemahnt.

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