Werbeanrufe Meldung

Vertragsklauseln, nach denen der Kunde damit einverstanden ist, per Anruf zuhause auch über „weitere interessante Ange­bote“ informiert zu werden, geben Firmen nicht das Recht, die Kundendaten an fremde Anbieter weiterzuverkaufen. Sonst würde der Schutz vor belästigenden Anrufen ausgehöhlt, denn für den Verbraucher ist nicht absehbar, wer später an seine Daten kommt und diese für Werbeanrufe missbrauchen könnte, urteilte das Oberlandesgericht Hamm (Az. 4 U 78/06).

Tipp. Streichen Sie solche Klauseln aus dem Vertrag.

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