Weltverbrauchertag 2007 Meldung

Heute ist Welt­­verbraucher­­tag. An diesem Tag erinnern Verbraucher­schützer auf der ganzen Welt an grundlegende Rechte. Die deutschen Verbraucherzentralen sind mit dabei. Einige Beratungsstellen bieten am Donnerstag, den 15. März 2007, kostenlose Beratungen an.

Kostenloser Rat

Die Verbraucherzentralen begehen den Weltverbrauchertag in Deutschland mit zahlreichen Vorträgen und kostenlosen Beratungsgesprächen. Beispiel Berlin: Die Verbraucherzentrale in der Bayreuther Straße 40 bietet von 10 bis 18 Uhr eine Energiesparberatung an. Ob Heizung, Warmwasser, Wärmedämmung oder Elektrogeräte: Experten geben Tipps, wie Sie sparen können. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg informiert in Vorträgen über sichere Formen der Geldanlage. Auch die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in Bayern bieten zum Weltverbrauchertag kostenlose Beratungen an. Schwerpunkte hier: Versicherungen und Riesterrente.

Verbraucherzentralen informieren

Nutzen Sie die Beratungsangebote der Verbraucherzentralen. Nicht nur am Weltverbrauchertag. Ob Altersvorsorge, Geldanlage, Energie sparen oder Versicherungen: Nur wer gut informiert ist, kann die richtigen Entscheidungen treffen. Infos zu den einzelnen Verbraucherzentralen bekommen Sie über die Homepage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Der nennt sich Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Idee aus den USA

Den Weltverbrauchertag gibt es seit 1983. Er wird weltweit am 15. März begangen. Die Idee stammt aus den Vereinigten Staaten und geht auf den US-Präsidenten John F. Kennedy zurück. Kennedy formulierte in einer Rede vor dem amerikanischen Kongress am 15. März 1962 vier so genannte Grundrechte der Verbraucher: das Recht auf Sicherheit und sichere Produkte, das Recht auf umfassende Information, das Recht auf freie Wahl und das Recht, gehört zu werden. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat diese Grundrechte zweimal erweitert. In den „Guidelines for Consumer Protection“ (1985 und 1999) sind zusätzlich folgende Rechte verzeichnet: das Recht zur Befriedigung der Grundbedürfnisse, das Recht auf Entschädigung, das Recht auf Verbraucherbildung, das Recht auf eine intakte Umwelt und das Recht auf politische Interessenvertretung.

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