Rauchen, hoher Blutdruck, exzessiver Alkoholgenuss und hohe Cholesterinwerte sind die wichtigsten Risikofaktoren, die in Industrieländern die Gesundheit bedrohen. Das geht aus dem Weltgesundheitsbericht hervor, den die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf vorstellte. Die Deutschen könnten etwa fünf Jahre länger gesund bleiben, wenn sie weniger rauchten, sich besser ernährten und mehr bewegen würden. In den ärmsten Ländern rangieren Untergewicht, unsicherer Sex sowie schlechte Sanitär- und Hygienebedingungen an erster Stelle der Risiken. Während es weltweit 170 Millionen Kinder mit Untergewicht gebe, habe mehr als eine Milliarde Erwachsene Übergewicht. An dem Bericht hatten über drei Jahre lang mehr als 120 Wissenschaftler mitgewirkt.

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