Welt-Krebs-Bericht Meldung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet, dass die Zahl neuer Krebserkrankungen bis zum Jahr 2020 um 50 Prozent ansteigt. Als Ursachen nennt der Welt-Krebs-Bericht eine höhere Lebenserwartung, ungesunde Ernährung und den Tabakkonsum. Gleichzeitig weist der Bericht darauf hin, dass ein gesunder Lebensstil und die Erweiterung von Früherkennungsuntersuch­ungen den derzeit erkennbaren negativen Trend stoppen könne. „Wenn wir jetzt handeln“, so Dr. Paul Kleihues, einer der Herausgeber des Reports, „kann ein Drittel der Krebserkrankungen verhindert, ein weiteres Drittel geheilt und für das restliche Drittel eine gute, lindernde Behandlung angeboten werden.“ Zwölf Prozent aller Todesfälle gehen schon heute auf das Konto des Krebses. Dabei gehört Deutschland neben den USA, Italien und Australien zu den am stärksten betroffenen Ländern. Weltweit ist Lungenkrebs die häufigste Krebserkrankung und der größte „Killer“. Weitere typische „westliche“ Krebserkrankungen: Brust-, Darm-, Nieren- und Speiseröhrenkrebs. Der Einzelne könne selbst viel gegen den Krebs tun, heißt es in dem Bericht. Das wichtigste vermeidbare Krebsrisiko sei das Rauchen. Ebenso könne eine gesunde Ernährung mit täglich viel Obst und Gemüse und körperliche Aktivität viel bewirken.

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