Wellnessmassagen

Wellnessmassagen: Anfassen erwünscht

28.07.2005

Pause vom Alltag: Sich fallen lassen und genießen. Wie es mit einer Verwöhnmassage? Mit einer japanischen, hawaiianischen, ayurvedischen oder Thaimassage? Wir stellen die gebräuchlichsten Methoden vor.

Inhalt

Massagen sind so alt wie die Menschheit. Schon immer wurden Zuwendung, Geborgenheit und Wärme durch sanfte Berührungen der Haut vermittelt. Ob Steinzeithöhle oder Wellnessinstitut – bestimmte Bedürfnisse sind einfach zeitlos.

Medizinische Massagen auf Rezept

In Europa hat sich vor allem die so genannte klassische Massage verbreitet. Dieser Stil, auch medizinische oder Schwedische Massage genannt, wirkt direkt auf die Muskeln und das Bindegewebe, löst Verspannungen, fördert die Durchblutung und regt den Stoffwechsel an. Durch Streichen, Reiben, Kneten, Dehnen, Schütteln, Klopfen und Klatschen werden nach ärztlicher Diagnose gezielt Krankheiten behandelt. Diese medizinischen Heilbehandlungen auf Rezept dürfen in Deutschland nur staatlich geprüfte Physiotherapeuten, medizini­sche Masseure und Ärzte durchführen.

Wellnessmassagen nur für Gesunde

Der Bedarf an der klassisch-medizinischen Massage ist ungebrochen. Doch daneben gewinnen die Wellnessmassagen zunehmend an Bedeutung. „Wellness“ ist der englische Ausdruck für ein ganzheitliches, allumfassendes Wohlgefühl von Körper, Geist und Seele. Diese Massagen dienen in erster Linie der Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung und dürfen nur bei gesunden Menschen – also nicht als medizinische Heilbehandlung – angewendet werden. Das ist auch gut so, denn Wohlfühlmassagen darf und kann jeder anbieten, der sich dazu berufen fühlt – mit oder ohne Ausbildung an einer der zahlreichen privaten Massageschulen. Eine staatliche Anerkennung für Wellnessmasseure gibt es nicht. Die Krankenkassen finanzieren diese Massagen nicht. Nichtsdestotrotz gibt es im Bereich der Wohlfühlmassagen gut ausgebildete, erfahrene und engagierte Masseure (siehe Tipps). Auch viele Krankengymnasten, medizinische Masseure und Ärzte lassen sich in diesem Bereich weiterbilden, Tendenz steigend.

Wellnessmassagen sind die reinsten Globetrotter – was sich bewährt, wandert in kürzester Zeit rund um den Globus von einem Wellnesstempel zum nächsten. Speziell aus dem asiatischen Raum haben sich in den vergangenen Jahren zahlreiche Massagestile etabliert. Ihre Behandlungsmethoden gehen im Unterschied zur klassischen europäischen Massage meist über rein körperliche Maßnahmen hinaus. In ihrer ursprünglichen Form bieten sie einen ganzheitlichen Denkansatz, der Lebensweise, Befindlichkeiten, Ernährung und Spirituelles in die Behandlung einbezieht.

Exotisches gehört zum Standard

Die meisten Massageinstitute, Spas, Wellnesszentren und Bäder haben diese fernöstlichen und exotischen Massagerituale bereits im Standardangebot, darunter die traditionelle Thaimassage, die Ganzkörper-Öl-Massage, die japanische Akupressur- oder auch die Klangmassage. Den oft an europäische Verhältnisse angepassten Varianten fehlt es zwar manchmal an Authentizität, aber allen ist eines gemeinsam: Sie üben sowohl auf den Körper als auch auf die Seele einen positiven Einfluss aus – vorausgesetzt, der Masseur beherrscht sein Handwerk.

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