LaStone: Hot-Stone-Massage

Extremerfahrung: Klopfmassage mit warmen und kalten Steinen.

Die LaStone oder Hot-Stone-Massage (heiße Steine) ist eine echte Extremerfahrung: Körper und Geist werden fast zwei Stunden lang mit Kontrastreizen wie „warm – kalt“, „schwer – leicht“, „Ruhe – Bewegung“ stimuliert. Die Hot-Stone-Massage wurde Anfang der 90er Jahre wiederentdeckt: 2 000 Jahre zuvor wussten schon Chinesen und indianische Schamanen die Kraft der heißen Steine für ihre Heilkunde zu nutzen. Zu Beginn der Behandlung, die auf einer Massageliege ausgeführt wird, reibt der Behandler den Körper mit duftendem Mandel- oder Olivenöl ein. Dabei forscht er sanft und gezielt nach verspann­ten Muskelpartien und Energieblockaden. Währenddessen werden nach traditioneller Weise 54 schwarze Basaltsteine unterschiedlicher Größe in einem Wasserbad erwärmt. Der Begriff Hot Stone ist etwas irreführend, die Steine sind lediglich sehr warm – schließlich sollen sie keine Verbrennungen verursachen. Neben dem warmen Wasserbad liegen zusätzlich 18 weiße Marmor- oder Jadesteine auf Eis und warten auf ihren Einsatz. Der Therapeut legt nun bis zu 40 warme Steine auf Stirn, Bauch, Rücken, Füße und Hände. Aber auch auf die geschlossenen Augen, Kniekehlen, sogar zwischen Finger und Zehen werden kleinere Steine gelegt und gesteckt. Mit den restlichen Steinen massiert der Therapeut durch sanften, langsamen Druck oder durch eine spezielle Klopftechnik, bei der ein Stein auf den Körper gelegt und mit einem anderen vorsichtig darauf geklopft wird. Die Schwingungen, die dabei in das Körpergewebe abgegeben werden, sollen besonders tief sitzende Muskelverspannungen lösen. Will man einen anregenden Kneipp-Effekt erzielen, werden zusätzlich kalte Steine aufgelegt. Der Temperaturwechsel und Kältereiz soll die Selbstheilungskräfte des Organismus aktivieren und den Kreislauf in Schwung bringen.

Dauer: 90 bis 120 Minuten.
Preis: Ab zirka 90 Euro aufwärts.

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