Eine Stewardess, die sich zur Pilotin weitergebildet hat, setzte sich vor dem Bundesfinanzhof (BFH) gegen ihr Finanzamt durch. Die Behörde hatte ihre Weiterbildungskosten abgelehnt und wollte nur 1 227 Euro als Sonderausgaben anerkennen.

Die Frau hatte den Führerschein für Privatflugzeuge gemacht und Schulungen zur Verkehrsflugzeugführerin belegt. Rund 58 000 Euro wollte sie als vorab entstandene Werbungskosten geltend machen.

Der BFH gab ihr größtenteils Recht. Die Kosten für die Schulungen zur Verkehrsflugzeugführerin seien Werbungskosten, weil sie im Zusammenhang mit ihrer späteren Tätigkeit als Berufspilotin stehen. Nicht dazu zählt aber der Privatflugzeugführerschein (Az. VI R 85/02).

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