Nur wer Sprache und Kultur eines fremden Landes kennt, ist dort auch geschäftlich erfolgreich. Kurzentschlossene Mitarbeiter von Unternehmen, die in Nordost-Asien aktiv sind, haben jetzt noch die Chance, Land und Leute schon nächstes Jahr besser kennen zu lernen. Das Executive-Training-Programme (ETP) der Europäischen Union unterstützt einen Aufenthalt von 18 Monaten in Japan, bzw. neun Monaten in Südkorea. Bewerbungsschluss ist Freitag, der 24. Oktober 2003.

Intensive Sprachausbildung

Seit Einführung des ETP-Programms im Jahr 1979 haben bereits 800 europäische Manager von Mittelständlern und Großunternehmen Nordost-Asien besser kennen gelernt. Das Programm umfasst vor Ort eine intensive Sprachausbildung - ein Jahr in Japan, sechs Monate in Südkorea. Dazu kommen Workshops in Management und Kultur an den dortigen Universitäten, Hospitanzen in branchennahen Unternehmen sowie Treffen mit wichtigen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

Unternehmen mit Exportbeziehungen

Bewerben kann sich jeder, der in einem Unternehmen arbeitet, das bereits Exportbeziehungen zu Japan oder Südkorea hat. Mitbringen sollte der Kandidat außerdem einen Hochschulabschluss, mindestens zwei Jahre Berufserfahrung, sehr gute Englischkenntnisse und möglichst internationale Erfahrung.

Endauswahl im November in Brüssel

Die Kosten des Programms in Höhe von 120 000 Euro trägt die EU. Der Arbeitgeber muss jedoch einen Teil der hohen Lebenshaltungskosten in Tokio und Seoul übernehmen und die Flüge bezahlen. Weitere Informationen gibt die SHL Group in Hamburg, die die deutschen Kandidaten auswählt, unter Telefon 0  40/2 27  27 60. Die Endauswahl findet im November in Brüssel statt. Das ETP Korea Programm startet im März 2004, ETP Japan beginnt im Mai 2004.

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